„In fremder Erde ruhen“

Ein Schulprojekt über Kriegsgräber in Düsseldorf

Der Zweite Weltkrieg hat auch in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens deutliche Spuren hinterlassen, die in den ersten Nachkriegsjahren noch deutlich sichtbar waren. Bombenkrater und zerstörte Häuser sind inzwischen einer modernen Bebauung gewichen, an den Krieg erinnern heute nur mehr Gedenksteine und Mahnmale. Zwischen den Düsseldorfer Stadtteilen Angermund und Hubbelrath, Gerresheim und Eller lassen sich auf den Friedhöfen der Stadt viele Gräber aus den 1940er-Jahren finden, in denen vor allem junge Männer ruhen, die polnische, ukrainische oder russische Namen tragen. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. setzen sich Schülerinnen und Schüler des Cecilien-Gymnasiums Düsseldorf in einem Kunstprojekt mit der Frage auseinander, woher diese Menschen kamen, warum sie hier beigesetzt wurden und wer heute noch ihre Gräber pflegt.

Eine Ausstellung der künstlerischen Auseinandersetzung wird bis zum 13. Juli 2018 im Foyer vor dem Eichendorff-Saal des Gerhart-Hauptmann-Hauses präsentiert.