Drei Projekte des Gerhart-Hauptmann-Hauses gewinnen Richeza-Preis der Landesregierung

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In diesem Jahr wurden drei mit Unterstützung des Gerhart-Hauptmann-Hauses geplante Projekte mit dem Richeza-Preis der NRW-Landesregierung ausgezeichnet: das auf polnischer Seite 2009 von Krzysztof A. Worobiec initiierte und in Deutschland seit 2017 unter der Federführung von Dr. Sabine Grabowski durchgeführte Projekt "Verlorene Dörfer in Masuren" sowie das Projekt "Schicht im Schacht. Und dann? Deutsch-polnische Reflexionen über die Sichtbarmachung architektonischer und kultureller Zeugnisse zweier Bergbau- und Kulturregionen" unter der Leitung von Dr. Katja Schlenker. Beide wurden als "besonders auszeichnungswürdige Leuchtturm-Projekte" mit dem Höchstpreis von 5.000 € ausgezeichnet. Daneben erhielt das Kooperationsprojekt "Migration - Industrieller Wandel in NRW und Oberschlesien" von Dr. Grabowski als "sehr auszeichnungswürdiges" Projekt ein Preisgeld von 3.500 €.

Der Richeza-Preis, der Projekte der deutsch-polnischen Zusammenarbeit würdigt, wurde 2009 ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr zum vierten Mal vergeben. Der Preis trägt den Namen der aus einem rheinischen Adelsgeschlecht stammenden polnischen Königin Richeza, die im 11. Jahrhundert an Rhein und Ruhr als Stifterin wirkte. Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner hatte das Jubiläumsjahr 2018 - 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges und 100 Jahre Wiedererlangung der Unabhängigkeit Polens - zum Anlass genommen, im Oktober 2018 zur Bewerbung für den Richeza-Preis aufzurufen. Mit dem Preis unterstützt die Landesregierung das Engagement in der Völkerverständigung durch Dialog und Austausch zwischen NRW und Polen. Projekte wie die des Gerhart-Hauptmann-Hauses tragen besonders durch den Austausch von Schülern und Studierenden dazu bei, dass die junge Generation Kontakte knüpft, Vorurteile aus dem Weg räumt und dadurch langfristig der Frieden in Europa bewahrt wird. 

Die drei ausgezeichneten Projekte schauen zudem nicht nur auf die Gegenwart, sondern blicken auch auf Vergangenes und tragen dazu bei, dass junge Menschen aus der Vergangenheit Lehren für die Zukunft ziehen können.

Einzelheiten zu den drei ausgezeichneten Projekten erfahren Sie hier: 


GHH-Schulprojekt gewinnt Anerkennungspreis beim 11. LfM-Bürgermedienpreis 2014

Die Schülerinnen und Schüler der St. Benedikt-Hauptschule freuen sich über den Anerkennungspreis in der Kategorie "Update". @Uwe Völkner/FOX

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat am 5. Dezember in der Stadthalle in Mülheim a. d. R. herausragende Programmleistungen in Bürgerfernsehen und Bürgerfunk mit dem LfM-Bürgermedienpreis 2014 ausgezeichnet. Aus knapp 200 Einsendungen haben die jeweiligen Jurys die besten Beiträge ausgewählt. Die Publikumspreise lagen in der Hand der Zuhörer und Zuschauer: Einen Monat lang hatten sie Gelegenheit, im Internet für ihre Favoriten aus Bürgerfunk und -fernsehen abzustimmen.

Unser Projekt "Das Gurkenland - wo in Düsseldorf die Häuser wuchsen", gesendet auf "Antenne Düsseldorf" im Sommer 2014, gehörte zu den nominierten, besonders kreativen und informativen Radiosendungen und wurde mit dem Anerkennungspreis in der Kategorie "Update" ausgezeichnet. Dotiert wurde der Preis mit 250 €.

Den Radiobeitrag können Sie sich hier anhören:
LfM-Bürgermedienpreis 2014: Die Gewinner Altersgruppe 2 (Kategorie"Update")

Weitere Informationen zum 11. LfM-Bürgermedienpreis 2014 finden Sie hier und hier.