Schulbuchprojekt »Europa – Unsere Geschichte«

Unter dem Titel »Europa – Unsere Geschichte« erscheint zwischen 2016 und 2020 eine vierbändige Lehrwerkreihe für den Geschichtsunterricht in Deutschland und Polen.

Die Macher des Schulbuches setzen sich zum Ziel, ein Unterrichtswerk zur europäischen Geschichte zu konzipieren, das gleichermaßen in deutschen und polnischen Schulen eingesetzt werden kann. Die Besonderheit ist, dass in dem Werk auch die Beziehungsgeschichte zwischen Polen und Deutschland behandelt wird. Dies soll die Lernenden zum Perspektivenwechsel anregen und so gegenseitiges Verstehen und Empathie fördern.

10. Oktober, 16-18 Uhr Uhr: Fortbildung für Lehrkräfte aus NRW:
Transnationaler Geschichtsunterricht? Neue Perspektiven im deutsch-polnischen Geschichtsbuchprojekt »Europa – Unsere Geschichte«

Katarzyna Jez (Georg-Eckert-Institut) und Andrzej Koliński (Polnisches Institut Düsseldorf) geben in zwei Kurzvorträgen einen Einblick in Entstehung und Konzeption des Unterrichtswerks sowie in deutsch-polnische Kooperationen im Bildungsbereich. Im anschließenden Workshop können die Teilnehmenden die bisher erschienenen Bände des Schulbuches auf ihre Praxistauglichkeit prüfen und sich zu Einsatzmöglichkeiten im Unterricht austauschen. Im Vordergrund steht der Erfahrungsaustausch mit Blick auf Inhalte, Methoden und Ziele. Auch die Frage, welchen Mehrwert das Lehrwerk im stark polnisch geprägten Nordrhein-Westfalen bieten kann, soll beleuchtet werden.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Teilnahmebestätigung ist möglich. Die deutschen Bände von »Europa – Unsere Geschichte« können mit einem Preisnachlass von 50 % erworben werden.

Informationen zur Teilnahme an der Fortbildung: Dr. Sabine Grabowski, 0211-16991-13, grabowski(æt)g-h-h.de

 

10. Oktober – 18.30 Uhr: Geteilte Geschichte – verschiedene Erinnerungen

Diskussion zum deutsch-polnische Schulbuchprojekt »Europa – unsere Geschichte«

Als »Meilenstein im Dialog über historische Erfahrungen in Europa« bezeichnet die Deutsch-polnische Schulbuchkonferenz das jüngste Unterrichtswerk. Welche Chancen bietet ein gemeinsames Schulbuch für den grenzübergreifenden Dialog? Wie lassen sich Schüler für unterschiedliche Perspektiven der europäischen Geschichte sensibilisieren und welche Erfahrungen machen Lehrer im Alltag mit den bisher erschienenen Bänden?

Podiumsdiskussion mit Prof. em. Dr. Hans Henning Hahn (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Vertreter des Expertenrats im Projekt des gemeinsamen Schulbuchs), Daniel Bernsen (Integrierte Gesamtschule Pellenz, Rheinland-Pfalz), Katarzyna Jez (Georg Eckert-Institut Braunschweig) und Margarete Polok (Leiterin der Bibliothek des GHH).

Die Diskussion wird moderiert von Dr. Sabine Grabowski (GHH).


Wir beraten Sie gerne

Lehrerinnen und Lehrern bieten wir eine breitgefächerte Unterstützung bei der inhaltlichen und organisatorischen Planung von Projekten für den Geschichtsunterricht oder für fächerübergreifende Unterrichtsangebote an.

Die Projekte mit den thematischen Schwerpunkten Flucht, Vertreibung, Migration und Integration sowie deutsche und europäische Zeitgeschichte sind geeignet für höhere Klassen aller Schulformen. Im Rahmen von Projekttagen können Sie die Räumlichkeiten inkl. der technischen Ausstattung der Stiftung als außerschulischen Lernort kostenfrei nutzen. Zu den Projektangeboten der Stiftung stehen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Wir beraten Sie gern persönlich.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Frau Dr. Sabine Grabowski zur Verfügung.
Für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Stiftungsbibliothek nehmen Sie gern mit der Leiterin der Bibliothek Frau Margarete Polok, Kontakt auf.


Unterrichtsmaterialien

Lehrerhandreichung

Die Lehrerhandreichung „Flucht und Vertreibung“ unter Mitarbeit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus im Auftrag des Schulministeriums NRW herausgegeben, bietet eine historische Einführung in das Thema mit dem regionalen Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen. Neben Autorenbeiträgen bietet die Broschüre einen didaktisch-methodischen Teil sowie zahlreiche Quellen und Materialien.

Die Lehrerhandreichung kann kostenlos bei der Landeszentrale für Politische Bildung NRW bestellt oder hier heruntergeladen werden.

Dokumente und Materialien

Gern verweisen wir auch auf die Online-Quellenedition „Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte“ des Herder-Instituts Marburg. Hier finden Interessierte ein gut strukturiertes Angebot an Quellen – als Faksimile, Klartext und in deutscher Übersetzung – zur Geschichte Ostmitteleuropas, begleitet von Einführungstexten fachkundiger Wissenschaftler. 

Weitere Informationen: Herder Institut