abgeschlossene Schulprojekte 2017

„Fremd in der Stadt“

Ein Schulprojekt über Flucht und Ankommen 

Krieg, Gefahr, Angst, Bedrohung, Flucht oder Vertreibung. Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat unter Zwang verlassen müssen. Egal ob heute aus Syrien oder nach dem Zweiten Weltkrieg aus den deutschen Ostgebieten, wie Ostpreußen, Pommern oder Schlesien. Alle Flüchtlinge mussten fort aus ihrem Heimatland und ihren Besitz, aber auch Familie oder Freunde zurücklassen. Mit dem Schulprojekt „Fremd in der Stadt“ setzten sich Schülerinnen und Schüler des Leo-Statz-Berufskollegs in Düsseldorf mit der Situation von Menschen auseinander, die aus dem eigenen Land flüchten und ein neues Leben in einer fremden Umgebung beginnen mussten. Sie führten ein Gespräch mit einer Zeitzeugin, die 1945 von Breslau ins schlesische Eulengebirge fliehen musste und von dort 1946 vertrieben wurde, und sie befragten zwei Mitschülerinnen, die erst vor kurzem aus ihrer Heimat Syrien flüchteten. Das Ergebnis des Projektes hielten die Schülerinnen und Schüler in einer Filmdokumentation fest.


„Wir zeigen die Rote Hand“

Ein Schulprojekt über Kindersoldaten

„Kinder sollten spielen, lernen, Freude haben – und nicht Soldaten sein.“ Zu dieser Überzeugung gelangten 17 Schülerinnen und Schüler der St. Benedikt-Hauptschule in Düsseldorf-Stadtmitte, die sich ein halbes Jahr lang intensiv mit der Frage beschäftigten, was mit Kindern passiert, die gezwungen werden, in den Krieg zu ziehen und andere Menschen zu töten. Bei der Aktion „Rote Hand“, Nein zum Krieg – Ja zum Frieden“ gestalteten die Jugendlichen der Klassen 9 und 10 Plakate und drehten kurze Video-Spots, in denen sie ihren Zugang zum Thema darstellen.