Schülerwettbewerb "Begegnung mit Osteuropa"

Der internationale Schülerwettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen "Begegnung mit Osteuropa" ist wieder gestartet. In diesem Jahr lautet das Motto „Mein Zuhause – Unser Europa“. Abgabeschluss der einzureichenden Arbeiten ist der 31. Januar 2017.

Der Schülerwettbewerb wird von der Bezirksregierung Münster betreut. Eine pädagogische Arbeitsgruppe, an der auch die Koordinatorin für Jugend- und Schulprojekte des GHH beteiligt ist, erarbeitet die Wettbewerbsthemen, die für alle Altersgruppen und Schulformen geeignet sind. Die Themen sind so gestaltet, dass sie den Richtlinien und Lehrplänen in Nordrhein-Westfalen entsprechen und so in die Unterrichtsgestaltung problemlos eingebunden werden können. Der Schülerwettbewerb fördert die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte und Kultur in Ostmitteleuropa und die Aussöhnung mit den östlichen Nachbarstaaten in einem gemeinsamen europäischen Kulturraum. 

Flucht und Vertreibung – damals und heute

Radiobeitrag zum Schulprojekt
Eine Auseinandersetzung von Schülerinnen und Schülern der katholischen St. Benedikt-Hauptschule Düsseldorf

Am Sonntag, 14. Februar um 19 Uhr wird im Bürgerfunk auf Antenne Düsseldorf (104,2) ein Beitrag der Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses der katholischen St. Benedikt-Hauptschule zum Thema Flucht und Vertreibung gesendet.Ein halbes Jahr lang haben sich 17 Jugendliche in einem Schulprojekt der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus mit der Frage auseinandergsetzt, wie es Menschen ergeht, die ihre Heimat verlassen und sich auf die Flucht begeben müssen. Sie haben dazu verschiedene Menschen in Düsseldorf befragt: Junge Männer, die jetzt aus Syrien geflohen sind und eine Zeitzeugin, die nach 1945 Flucht und Vertreibung aus dem deutschen Osten erlebt hat.

Wie sind sie nach Nordrhein-Westfalen gekommen? Wie wurden sie hier aufgenommen? Welche Erfahrungen haben sie gemacht?

Radiobeitrag 11 min 57 sec


Krieg im Bild

Das "Antikriegstriptychon"
Schülerinnen und Schüler des Cecilien-Gymnasiums gemeinsam mit ihrer Lehrerin Esther Beucker und der Projektleiterin Dr. Sabine Grabowski vor ihrem Werk

Ausstellung zum Schulprojekt
Eine künstlerische Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurs am Cecilien-Gymnasium

Zu welchem Ergebnis kommen Schülerinnen und Schüler, die sich im Kunstunterricht mit Gewalt und Krieg auseinandersetzen?Die Antwort auf diese Frage kann man nun im Gerhart-Hauptmann-Haus in Augenschein nehmen. Am vergangenen Mittwoch, dem 3. Februar, wurde vor einem großen Publikum im Foyer des Hauses ein an Otto Dix‘ Meisterwerk „Der Krieg“ angelehntes „Antikriegstriptychon" enthüllt.

Das Werk, das sich nicht nur thematisch, sondern auch in Format und Komposition an das große Vorbild anlehnt, wurde von den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Kunst (Demet-Sude Dogan, Titus Etti, Sarah Hashimoto, Julia Heusler, Benjamin Jakubov, Hannah-Lou Kings, Ilana Neustadt, Julia Nishioka, Leonie Rommerskirchen, Nathalie Schmitt) des Cecilien-Gymnasiums entworfen und gemalt.

Die Schüler hatten sich zuvor ein halbes Jahr im Rahmen des vom Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt geförderten und von Dr. Sabine Grabowski vom Gerhart-Hauptmann-Haus geleiteten Projektes „Gewalt als Nachricht“ mit Kriegsdarstellungen im Bild und den derzeit aktuellen kriegerischen Konflikten auseinandergesetzt. Dabei lag der Schwerpunkt zu Beginn des Projekts auf dem Ukrainekonflikt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der letzten Monate entschieden sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerin, Esther Beucker, diesen Schwerpunkt aufzugeben und den Versuch zu starten, ein allgemeingültigeres „Antikriegsbild“ zu erstellen.

Das Endergebnis samt Dokumentarfilm zum Making-Of (von Filmemacher Daniel Raboldt) des Bildes kann noch bis zum 18. März im Foyer vor dem Eichendorffsaal im Gerhart-Hauptmann-Haus besichtigt werden. Anschließend soll das Werk versteigert und das Geld einer Organisation der Flüchtlingshilfe gespendet werden

Öffnungszeiten:

Mo und Mi         10.00 – 17.00 Uhr
Di und Do           10.00 – 19.00 Uhr
Fr                         10.00 – 14.00 Uhr
Sa auf Anfrage
Sonn- und feiertags geschlossen


Wir beraten Sie gerne

Lehrerinnen und Lehrern bieten wir eine breitgefächerte Unterstützung bei der inhaltlichen und organisatorischen Planung von Projekten für den Geschichtsunterricht oder für fächerübergreifende Unterrichtsangebote an.

Die Projekte mit den thematischen Schwerpunkten Flucht, Vertreibung, Migration und Integration sowie deutsche und europäische Zeitgeschichte sind geeignet für höhere Klassen aller Schulformen.

Im Rahmen von Projekttagen können Sie die Räumlichkeiten inkl. der technischen Ausstattung der Stiftung als außerschulischen Lernort kostenfrei nutzen. Zu den einzelnen Projektangeboten der Stiftung stehen Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Wir beraten Sie gern persönlich. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen die Koordinatorin für Jugend- und Schulprojekte zur Verfügung. Für die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Stiftungsbibliothek nehmen Sie gern mit der Leiterin der Bibliothek Kontakt auf.


Unterrichtsmaterialien

Lehrerhandreichung

2010 erschien unter Mitarbeit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus im Auftrag des Schulministeriums NRW die knapp 130-seitige Lehrerhandreichung mit dem Titel „Flucht und Vertreibung. Handreichung für den Unterricht“. Die Handreichung bietet eine historische Einführung in das Thema „Flucht und Vertreibung“ mit dem regionalen Schwerpunkt Nordrhein-Westfalen. Ergänzt werden die Informationen durch einen didaktisch-methodischen Teil sowie Quellen und Materialien. 

Die Lehrerhandreichung kann kostenlos bei der Landeszentrale für Politische Bildung NRW bestellt oder hier heruntergeladen werden. 

Weitere Unterrichtsmaterialien

Gern verweisen wir auch auf die Online-Quellenedition „Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte“ des Herder-Instituts Marburg. Hier finden Interessierte ein gut strukturiertes Angebot an Quellen – als Faksimile, Klartext und in deutscher Übersetzung – zur Geschichte Ostmitteleuropas, begleitet von Einführungstexten fachkundiger Wissenschaftler. 

Weitere Informationen: Herder Institut


Zeitzeugen

Ein Zeitzeuge erklärt an der Karte

Lehrerinnen und Lehrern beraten wir bei der Suche nach Zeitzeugen für den Geschichtsunterricht beispielsweise zu den Themen „Flucht und Vertreibung“ „deutsch-deutsche Geschichte“, „Migration und Integration“, „Nachbarschaft mit Osteuropa“. 

 

Die Ansprechpartnerin für die Vermittlung von Zeitzeugen ist die Koordinatorin für Jugend- und Schulprojekte.



GHH-Schulprojekt gewinnt Anerkennungspreis beim 11. LfM-Bürgermedienpreis 2014

Die Schülerinnen und Schüler der St. Benedikt-Hauptschule freuen sich über den Anerkennungspreis in der Kategorie "Update". @Uwe Völkner/FOX

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat am 5. Dezember in der Stadthalle in Mülheim a. d. R. herausragende Programmleistungen in Bürgerfernsehen und Bürgerfunk mit dem LfM-Bürgermedienpreis 2014 ausgezeichnet. Aus knapp 200 Einsendungen haben die jeweiligen Jurys die besten Beiträge ausgewählt. Die Publikumspreise lagen in der Hand der Zuhörer und Zuschauer: Einen Monat lang hatten sie Gelegenheit, im Internet für ihre Favoriten aus Bürgerfunk und -fernsehen abzustimmen.

Unser Projekt "Das Gurkenland - wo in Düsseldorf die Häuser wuchsen.", gesendet auf "Antenne Düsseldorf" im Sommer 2014, gehörte zu den nominierten, besonders kreativen und informativen Radiosendungen und wurde mit dem Anerkennungspreis in der Kategorie "Update" ausgezeichnet und wurde mit 250 € dotiert.

Den Radiobeitrag können Sie sich hier anhören:
LfM-Bürgermedienpreis 2014: Die Gewinner Altersgruppe 2 (Kategorie"Update")

Weitere Informationen zum 11. LfM-Bürgermedienpreis 2014 finden Sie hier und hier.


Auf den Spuren Tschaikowskys

Das Kinder- und Jugendorchester in Aktion.

Mit Geige, Gitarre und Flöte haben sich rund 15 Kinder und Jugendliche in einem Kooperationsprojekt der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus mit dem Verein Kin-Top e.V. in Garath auf den Weg gemacht, aus Anlaß des 150. Geburtstages von Peter Iljitsch Tschaikowsky seinen Spuren zu folgen. Das neu gegründete Jugendorchester wird Stücke des russischen Komponisten einüben und im Sommer in einer Aufführung auf der großen Bühne im Gerhart-Hauptmann-Haus präsentieren. Die regelmäßigen Proben finden in den Räumen von Kin-Top, Stettiner Straße 120 statt. Begleitet wird die musikalische Erarbeitung von einem kulturell-historischen Begleitprogramm. 

Das Orchester ist übrigens noch offen für weitere junge Musikerinnen und Musiker. Anmeldungen bitte über www.kin-top-foerderungszentrum.de.