29. Januar - 12. März

Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische Zeugnisse mittelalterlicher Architektur in Siebenbürgen (Rumänien). Sie wurde von der Stiftung Kirchenburgen, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis und des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier für den Erhalt des kirchlichen Kulturerbes steht, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und der Technischen Universität Berlin entwickelt. Die Ausstellung informiert auf 24 farbigen Text- und Bildtafeln über die Geschichte der Kirchenburgen und verweist auf die aktuellen Initiativen, die sich vor Ort bemühen, die Kirchenburgenlandschaft zu erhalten und für den Tourismus zugänglich zu machen. Ungefähr 150 Kirchenburgen und Wehrkirchen sind erhalten. Erst sieben von ihnen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 12. März 2020

In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

29. Januar - 12. März

Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung - Siebenbürgische Chorgestühle des Meisters Johannes Reychmut aus Schäßburg

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch Dupuș, ungarisch Táblás). Ein Bretterhaufen in einer Kirche, ein in mehrere Dutzend Einzelteile zerlegtes gotisches Chorgestühl aus Tobsdorf. Der Studiengang Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten an der Hochschule für Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die enge Kontakte zu Siebenbürgen pflegt, nahm sich nach Absprache mit der rumänischen Denkmalpflege und der Evangelischen Kirche dieses Objekts an. Acht Jahre der Erforschung, Dokumentation und Restaurierung folgten. Die Ausstellung, die von Master-Absolventinnen, Studierenden und dem Werkstattleiter konzipiert wurde, zeigt auf erfrischende Weise in Tafeln und Kurzfilmen die komplizierte Restaurierung des siebenbürgischen Chorgestühls aus dem Jahre 1537. Gezeigt wird auch eine originalgetreu nachgebaute Stalle (Sitzabteil). 

Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 12. März 2020

In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

© Thomas Trestik
19. Februar, 19:00 - 20:30

Mallory

Aus unserer Reihe: Tschechischer DokFilm am Mittwoch

Über fünfzig Dokumentarfilme umfasst die Filmografie der renommierten, mit zahlreichen…

Aus unserer Reihe: Tschechischer DokFilm am Mittwoch

Über fünfzig Dokumentarfilme umfasst die Filmografie der renommierten, mit zahlreichen internationalen Preisen geehrten Regisseurin Helena Třeštíková. Seit Mitte der 1970er-Jahre dreht sie für Kino und Fernsehen so unaufdringliche wie eindrückliche Porträts – oftmals Langzeitbeobachtungen – von Eheleuten, Personen der tschechischen Zeitgeschichte und immer wieder auch von gesellschaftlichen Außenseitern. Eine von ihnen ist Mallory. Als Helena Třeštíková sie 2002 kennenlernte, hatte die junge Frau eine langjährige Drogenkarriere hinter sich. Nach der Geburt ihres Sohnes gelang es ihr, clean zu werden. Die nächsten dreizehn Jahre begleitet die Regisseurin Mallory auf ihrem Lebensweg, der von zahlreichen Schwierigkeiten und Rückschlägen geprägt ist. Allen Widerständen zum Trotz schafft es Mallory, ihre Erfahrungen zu nutzen und zu einer Person zu werden wie die, die ihr einst selbst geholfen hat. Ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die mit großer Offenheit und Ausdrucksfähigkeit einen ungeschönten Einblick in die Kämpfe ihres Lebens gibt.

CZ 2015, 97 Min., OmeU, Regie: Helena Třeštíkov

 

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Berlin