17. September - 30. Oktober

Russlanddeutsche Kulturtage 2019: "60 Jahre LmDR - 60 Jahre zu Hause in NRW"

Programm:


Ausstellung im Landtag NRW: Mitgebracht. Eugen Litwinow – Nikolaus Rode. Erfahrungswelten russlanddeutscher Künstler

Eröffnung  am…

Programm:


Ausstellung im Landtag NRW: Mitgebracht. Eugen Litwinow – Nikolaus Rode. Erfahrungswelten russlanddeutscher Künstler

Eröffnung  am 17.09.2019 um 13:30 Uhr

Unter dem Titel »Mitgebracht« präsentieren Eugen Litwinow (geb. 1987 in Kasachstan) und Nikolaus Rode (geb. 1940 in Eigental, dt. Kolonie in der Ukraine) ihre Arbeiten. In seinem künstlerischen Projekt »Mein Name ist Eugen« porträtiert Eugen Litwinow dreizehn junge Russlanddeutsche, die alle den Vornamen »Eugen« tragen. Sie sind sich noch nie begegnet, doch alle hießen früher »Evgenij«. Litwinow führte umfangreiche Gespräche mit den »Eugens« und gibt authentische Einblicke in die Herkunft, Abenteuer, Namen und Identität dieser jungen Deutschen aus Russland. Nikolaus Rode zeigt Malerei und Zeichnungen. Rode beschäftigt sich in seinen Werken hauptsächlich mit den durch Vertreibungen und Krieg erlittenen Traumata, den Verlusten und der Suche nach Heimat. Ausstellung im Rahmen der »Russlanddeutsche Kulturtage 2019«

Laufzeit der Ausstellung: 17. September bis 4. Oktober 2019

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17.09., 18:30 Uhr
Umgang mit transgenerationalen Traumata

Podiumsdiskussion mit Katharina Martin, Ira Peter und Melitta Roth

Traumata durch Krieg, Folter, Flucht, Verfolgung und Vertreibung und ihre transgenerationale Weitergabe sind Thema dieser Podiumsdiskussion.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden. Der Zweite Weltkrieg endete vor über 70 Jahren und ist für viele noch immer nicht vorbei. Nicht für diejenigen, die ihn als Jugendliche oder Kinder erlebt haben und auch nicht für deren Kinder und Enkel. Die Traumata, die die Kriegsgeneration erlitten hat, wurden zum Teil an ihre Nachkommen weitervererbt und können ihre Leben auch heute noch beeinflussen. Man spricht von generationsübergreifender Traumatisierung. Welche gravierende Folgen das zum Teil mit sich bringt, wollen wir in dieser Diskussionsrunde auf den Grund gehen.  

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24.09., 18:30 Uhr
»Tage des Sturms«

Lesung mit Ella Zeiss (Kindle Storyteller-Gewinnerin 2018)

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01.10., 19 Uhr
»ZwischenHeimaten«
Lesung mit Artur Rosenstern, Irina Peter und Larissa Mass

Der Literaturkreis der Deutschen aus Russland stellt seinen aktuellen Sammelband vor.

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05.10., 15 Uhr
»Kulturschicht. Die Deutschen im Altai«

Film und Künstlergespräch mit Boris Schwarzmann, Katja Beil und Waldemar Hooge

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07.10., 19 Uhr
»Mein Leben in Deutschland begann mit einem Stück Bienenstich«

Lesung mit Viktor Funk (Redakteur bei der FR)

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11.10., 19 Uhr
»Flügelklänge am Kamin«

Tanz- und Musikabend mit Oleg von Riesen und Dimitri German

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18.10., 19 Uhr
"Bye bye Baby"

Film und Künstlergespräch mit Julia Boxler

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12.11., 20 Uhr
»Wolgakinder«

Lesung mit Gusel Jachina 

Veranstaltungsort: Zentralbibliothek Düsseldorf, Bertha-von-Suttner-Platz 1

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15.11., 19 Uhr
»Heimat in Tradition«

Herbstfest der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland; mit bunten künstlerischen und kulinarischen Beiträgen begrüßt die LmDR NRW den Herbst

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In Kooperation mit: Landtag NRW, LmDR NRW e.V. und Kulturreferat für Russlanddeutsche  

Kurt Friedrich Gödel, geboren 1906 in Brno/Brünn
23. Oktober - 08. November

Deutsche Brünner Persönlichkeiten aus sechs Jahrhunderten

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 23. Oktober, 15 Uhr

Brno/Brünn ist heute die zweitgrößte Stadt Tschechiens und das historische Zentrum Mährens. Die…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 23. Oktober, 15 Uhr

Brno/Brünn ist heute die zweitgrößte Stadt Tschechiens und das historische Zentrum Mährens. Die Ausstellung zeigt das Leben, Wirken und Schaffen von deutschen Bürgern der Stadt Brno/Brünn. Über sechs Jahrhunderte bereicherten diese Menschen das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben der Stadt. Die Lebensläufe von in Brno/Brünn Geborenen bzw. mit der Stadt verbundenen Persönlichkeiten zeigen den wechselseitigen Austausch und die gute Kooperation über Länder- und Staatsgrenzen hinweg.

Ausstellungseröffnung mit Rudolf Landrock und Rüdiger Goldmann

Laufzeit der Ausstellung: 24. Oktober bis 8. November 2019 im Foyer Eichendorff Saal