Panzer und Barrikaden an der Kreuzung Villányl Straße/Móricz-Zsigmond-Platz

Foto: Levente Zorkóczy, Archiv des Ungarisches Nationalmuseums
22. Oktober - 31. Januar

Oktober 1956. Ein verewigter Spiegel der Vergangenheit

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis…

Ausstellung

Eröffnung: 22.10.2018, 16:30 Uhr; Eröffnungsrede: Zoltan Balog, Beauftragter des Ministerpräsidenten von Ungarn
Laufzeit: 23.10. bis Januar 2019

Levente Zorkóczy, Zeitzeuge des Ungarn-Aufstandes von 1956, präsentiert eine Auswahl von 20 schwarz-weiß Aufnahmen, die die Geschichte von 1956 aus einer persönlichen Perspektive erzählen.

In Kooperation mit: Ungarisches Konsulat

Foto: Trude Fleischmann
26. November, 18:00 - 20:00

»Mir graut vor diesen Tagen und mir graut vor den Jahren, die kommen werden.« - Stefan Zweig im Ersten Weltkrieg

Kommentierte Lesung mit Andreas Bialas MdL, Peter Grabowski und Prof. Dr. Winfrid Halder
Veranstaltungsort: Stadtteilbibliothek Wuppertal Langerfeld,…

Kommentierte Lesung mit Andreas Bialas MdL, Peter Grabowski und Prof. Dr. Winfrid Halder
Veranstaltungsort: Stadtteilbibliothek Wuppertal Langerfeld, Schwelmer Str. 11, Wuppertal

Stefan Zweig (1881–1942) war im Sommer 1914 bereits ein profilierter Schriftsteller, Sohn eines wohlhabenden Wiener Elternhauses, hochgebildet, weitgereist mit Freunden in aller Welt. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges veränderte sein Leben grundlegend. Zwar meldete sich der 32-Jährige freiwillig zum Dienst in der k. u. k.-Armee und erhielt als »nicht feldverwendungsfähig« einen sicheren Posten im Kriegsarchiv. Dennoch teilte Zweig nie die ungehemmte Begeisterung, mit der gerade viele Intellektuelle den Kriegsbeginn begrüßten. Unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens wandelte sich Zweig zum entschiedenen Gegner militärischer Gewalt. 1917 stellte er sein aufsehenerregendes Antikriegsdrama »Jeremias« fertig. Stefan Zweigs Wendung zum Pazifismus wird mit Auszügen aus Briefen, Tagebüchern und anderen Texten, darunter »Jeremias«, nachvollziehbar gemacht.

Im Rahmen des Wuppertaler Literaturfestivals LangLese »Gegen Gewalt«
Weitere Infos: www.langlese.de