Foto: Eugen Litwinow
13. September - 15. Oktober

Mein Name ist Eugen. Über das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem…

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte die Ausstellung »Mein Name ist Eugen«. Dreizehn junge Russlanddeutsche tragen den Namen »Eugen«. Sie sind sich noch nie begegnet, doch alle hießen früher »Evgenij«.

Die Ausstellung gibt authentische Einblicke in die Herkunft, Abenteuer, Namen und Identität dieser jungen Russlanddeutschen. Sie zeigt so stellvertretend für eine ganze Generation die Herausforderungen des Aufwachsens in einer neuen, nur zum Teil vertrauten Kultur. Der junge Berliner Grafikdesigner Eugen Litwinow hat für diese zum ersten Mal in Düsseldorf gezeigte Ausstellung, umfangreiche und intensive Gespräche mit den dreizehn »Eugens« geführt. Die Umsetzung des Projekts, das auch in Form eines Buches dokumentiert ist, wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern und im November 2013 erfolgreich über die Crowdfunding Plattform Startnext finanziert.

Foto: Verlag Droemer
10. Oktober, 19:00 - 21:00

Die Hände meines Vaters

Lesung und Gespräch mit Irina Scherbakowa

Viele kennen Irina Scherbakowa als mutige Mitgründerin und Aktivistin der Menschenrechtsorganisation…

Lesung und Gespräch mit Irina Scherbakowa

Viele kennen Irina Scherbakowa als mutige Mitgründerin und Aktivistin der Menschenrechtsorganisation »Memorial«. Vielfach im Konflikt mit der russischen Regierung, bemüht sich »Memorial« bis heute nicht zuletzt darum, an die Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen während der Existenz der Sowjetunion zu erinnern. In ihrem neuen Buch richtet die 1949 geborene Historikerin und Germanistin den Blick vor allem auf die Geschichte ihrer eigenen Familie – mit der ihr eigenen Offenheit und Rückhaltlosigkeit. So wird diese Familie zu einem bewegenden, oft auch beklemmenden Beispiel für Hoffnungen und Chancen, welche das kommunistische Experiment seit 1917 vermeintlich barg, zugleich aber auch für Illusionen, Ängste und Mitschuld. Scherbakowas eng mit der Geschichte der Sowjetunion verflochtene Familiengeschichte führt zugleich mitten hinein in Mentalitäten und (geschichts-)politische Kontroversen Russlands in der Gegenwart.

In Kooperation mit: Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. DGO