05. September - 03. Oktober

Briefmarken der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1957

Teil 8 der Ausstellung »Große Mächte in kleinen Formaten«

Teil 8 der Ausstellung »Große Mächte in kleinen Formaten«

Foto: Eugen Litwinow
13. September - 15. Oktober

Mein Name ist Eugen. Über das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem…

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte die Ausstellung »Mein Name ist Eugen«. Dreizehn junge Russlanddeutsche tragen den Namen »Eugen«. Sie sind sich noch nie begegnet, doch alle hießen früher »Evgenij«.

Die Ausstellung gibt authentische Einblicke in die Herkunft, Abenteuer, Namen und Identität dieser jungen Russlanddeutschen. Sie zeigt so stellvertretend für eine ganze Generation die Herausforderungen des Aufwachsens in einer neuen, nur zum Teil vertrauten Kultur. Der junge Berliner Grafikdesigner Eugen Litwinow hat für diese zum ersten Mal in Düsseldorf gezeigte Ausstellung, umfangreiche und intensive Gespräche mit den dreizehn »Eugens« geführt. Die Umsetzung des Projekts, das auch in Form eines Buches dokumentiert ist, wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern und im November 2013 erfolgreich über die Crowdfunding Plattform Startnext finanziert.

Foto: Margarete Polok
19. September, 15:00 - 17:00

Bücher im Gespräch: Georgien

Buchvorstellungen georgischer Autoren

Als Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hat Georgien im Oktober Gelegenheit, seine Literatur und…

Buchvorstellungen georgischer Autoren

Als Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse hat Georgien im Oktober Gelegenheit, seine Literatur und Kultur einem breiten Publikum vorzustellen. Das kleine Land am Rande Europas gehört zu den ältesten europäischen Kulturnationen. Seine Ursprünge reichen bis in die antike Sagenwelt, als zweitältestes christliches Land der Welt ist Georgien tief im Christentum verwurzelt. Das georgische Alphabet mit 33 kunstvoll geschwungenen Buchstaben wurde kürzlich zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. So vielfältig und einzigartig wie das Land ist auch die Literatur aus und über Georgien. Bei »Bücher im Gespräch« stellen wir ausgewählte Werke von georgischen Autoren und über Georgien vor.

Anmeldung bis 18. September: bibliothek@g-h-h.de oder Tel. 0211-1699130

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Stern der Morgenröte erscheint – das Gastland der Frankfurter Buchmesse GEORGIEN in Düsseldorf; Alle Termine der Reihe unter www.literaturbuero-nrw.de;

In Kooperation mit: Heinrich-Heine-Institut, Literaturbüro NRW, zakk, Zentralbibliothek

19. September, 19:00 - 21:00

Nic jako dřív / Nothing Like Before

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2017, 92 Min., OmeU, Regie: Lukáš Kokeš, Klára Tasovská

Diskos, schlecht bezahlte Schülerjobs, unentschuldigte…

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2017, 92 Min., OmeU, Regie: Lukáš Kokeš, Klára Tasovská

Diskos, schlecht bezahlte Schülerjobs, unentschuldigte Fehlstunden und ungewollte Schwangerschaften. Der Film über das Leben von Teenagern in Varnsdorf zeigt, wie schwierig das Erwachsenwerden in einer Kleinstadt im nordböhmischen Grenzgebiet ist. Teo, Renata, Anička und Nikola sind neunzehn, sie besuchen die gleiche Schule und haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Teo will keine Pflichten akzeptieren und droht von der Schule zu fliegen. Renata schwänzt die Schule und übernimmt lieber Nachtschichten in einem Café. Anička und Nikola erhalten zwar die Möglichkeit zu einem Praktikum in einem Hotel in Griechenland, der unangenehme Chef lässt sie dort jedoch nur die Flure wischen.
In ihrer Heimatstadt Varnsdorf eröffnen sich ihnen keine großen Perspektiven. Die Aussicht auf eine baldige Unabhängigkeit erscheint den vieren verlockend, aber wirklich reif für das Erwachsenenleben sind sie noch lange nicht. Sie ahnen, dass sie bald an einem Wendepunkt im Leben sind, wissen aber nicht, in welche Richtung es gehen soll. Die Regisseure Klára Tasovská und Lukáš Kokeš porträtieren sie aus unmittelbarer Nähe und in Momenten großer Verletzlichkeit. »Nic jako dřív« lief im Wettbewerb des IDFA Festivals 2017 in Amsterdam und wurde bei Finále Plzeň 2018 als bester Dokumentarfilm geehrt.
In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Düsseldorf