05. September - 03. Oktober

Briefmarken der Bundesrepublik Deutschland 1949 bis 1957

Teil 8 der Ausstellung »Große Mächte in kleinen Formaten«

Teil 8 der Ausstellung »Große Mächte in kleinen Formaten«

Foto: Eugen Litwinow
13. September - 15. Oktober

Mein Name ist Eugen. Über das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem…

Ausstellung
Eröffnung: 13. September, 18 Uhr
Laufzeit: 13. September bis 15. Oktober 2018

Das Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt in Kooperation mit dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte die Ausstellung »Mein Name ist Eugen«. Dreizehn junge Russlanddeutsche tragen den Namen »Eugen«. Sie sind sich noch nie begegnet, doch alle hießen früher »Evgenij«.

Die Ausstellung gibt authentische Einblicke in die Herkunft, Abenteuer, Namen und Identität dieser jungen Russlanddeutschen. Sie zeigt so stellvertretend für eine ganze Generation die Herausforderungen des Aufwachsens in einer neuen, nur zum Teil vertrauten Kultur. Der junge Berliner Grafikdesigner Eugen Litwinow hat für diese zum ersten Mal in Düsseldorf gezeigte Ausstellung, umfangreiche und intensive Gespräche mit den dreizehn »Eugens« geführt. Die Umsetzung des Projekts, das auch in Form eines Buches dokumentiert ist, wurde gefördert durch das Bundesministerium des Innern und im November 2013 erfolgreich über die Crowdfunding Plattform Startnext finanziert.

Foto: Wikipedia
17. September, 19:00 - 21:00

Prüfstein des Charakters. Witold Pilecki (1901–1948) und der Kampf gegen die Totalitarismen des 20. Jahrhunderts

Im September 1940 ließ sich der polnische Offizier Witold Pilecki im besetzten Warschau bewusst verhaften – wenige Tage später war er Häftling Nr.…

Im September 1940 ließ sich der polnische Offizier Witold Pilecki im besetzten Warschau bewusst verhaften – wenige Tage später war er Häftling Nr. 4859 im erst seit kurzem bestehenden Konzentrationslager Auschwitz. Pilecki, der der geheimen polnischen Widerstandsbewegung gegen die deutsche Besatzungsmacht angehörte, hatte zwei wesentliche Aufträge: einerseits sollte er im Lager, dessen Häftlinge damals zum größten Teil polnische Bürger waren, Widerstandsgruppen aufbauen, andererseits sollte er Berichte über die Zustände dort nach außen schmuggeln. Beides hat Pilecki geschafft, obwohl er selbst der äußerst brutalen Behandlung durch die Wachmannschaften unterlag und in ständiger Lebensgefahr schwebte. Er selbst sprach später davon, das Lager sei der »Prüfstein des Charakters«.

Nach seiner Flucht aus Auschwitz im Sommer 1943 beteiligte sich der verheiratete Familienvater und gläubige Katholik Pilecki weiter am Kampf gegen die Besatzer. Als Polen 1944/45 von der Roten Armee besetzt und eine kommunistische Diktatur errichtet wurde, setzte er den Widerstand mit gleicher Entschlossenheit fort. Im Frühjahr 1948 wurde Witold Pilecki verhaftet, schwer gefoltert und nach einem Schauprozess am 26. Mai 1948 ermordet. Die Veranstaltung erinnert 70 Jahre nach seinem Tod an Witold Pilecki, der bislang in Deutschland kaum bekannt ist. Zugleich wird die Arbeit des 2016 gegründeten »Witold Pilecki Center for Totalitarian Studies« in Warschau vorgestellt.

In Kooperation mit: Polnisches Institut Düsseldorf