15. September - 27. Oktober

Deutschland zwischen Besatzungszonen und Zwei-Staaten-Lösung (1945–1957)

Ausstellung Briefmarkenmotive
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste das besiegte Deutschland völlig neu strukturiert werden. Die Siegermächte…

Ausstellung Briefmarkenmotive
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste das besiegte Deutschland völlig neu strukturiert werden. Die Siegermächte beschlossen die Teilung des Landes in vier Sektoren. Diese Teilung bestimmte das Leben und nahm Einfluss auf die Verwaltung in den einzelnen Sektoren. So auch auf ihre Post und die Gestaltung der Briefmarken. Heute fungieren diese als stumme Zeitzeugen und geben Aufschluss über Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung der Besatzungsmächte. So spiegeln sie die Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit wider und präsentieren neue Vorbilder und Werte.
Die Basis für diese Ausstellung bildet die Briefmarkensammlung von Uwe Lejeune, welche er der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Ausstellung wird in sechs Themenblöcken von je sechs Wochen Laufzeit vor der Bibliothek (2. Etage) gezeigt.
Laufzeit der Ausstellung: 15. September bis 27. Oktober

12. Oktober, 10:40 - 17:00

Die Zisterzienser – Das Europa der Klöster

Tagesexkursion zur Sonderausstellung im LVR-Landesmuseum Bonn
Die Klostergründungen der Zisterzienser wie Altenberg, Heisterbach und Marienstatt…

Tagesexkursion zur Sonderausstellung im LVR-Landesmuseum Bonn
Die Klostergründungen der Zisterzienser wie Altenberg, Heisterbach und Marienstatt schmücken nicht nur das Rheinland und den Westerwald. In Frankreich im 10. Jahrhundert begründet, breitete sich das Netzwerk der weißgekleideten Ordensleute im Hochmittelalter über ganz Europa aus. Die Klosteranlagen sind Kleinodien mittelalterlicher Bau- und Sakralkunst. Vor allem im östlichen Europa prägt die Backsteingotik ihrer Kirchen bis heute das Landschaftsbild. Doch nicht nur die Baukunst war bedeutend, auch die Schriftkunst wurde gepflegt und brachte bedeutende mittelalterliche Handschriften hervor. Das Landesmuseum Bonn hat Kunstschätze aus ganz Europa zusammengetragen, um das Leben der Zisterzienser anschaulich zu präsentieren.
Kosten: 20 €, plus Fahrtkosten (ca. 10 €); Fahrkosten werden vor Fahrtbeginn auf die Teilnehmer umgelegt (Schöner-Tag-NRW/VRS-Gruppenticket)
Anmeldung über die VHS Düsseldorf, Info unter: 0211-899-4150; Treffpunkt: Düsseldorf HBF »Servicepoint«, 10.40 Uhr (pünktlich), Abfahrt 10.58 Uhr
Anmeldeschluss: 11.10.2017

12. Oktober, 19:00 - 21:00

Der Deutsche Orden und die Reformation

Vortrag von Prof. Dr. Udo Arnold
Die römisch-katholische Gemeinschaft des Deutschen Ritterordens wurde 1190 zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land…

Vortrag von Prof. Dr. Udo Arnold
Die römisch-katholische Gemeinschaft des Deutschen Ritterordens wurde 1190 zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet. Seit dem 13. Jahrhundert spielte der Orden im Ostseeraum eine wichtige Rolle. Dort gründete er auf einem Gebiet östlich von Thorn und Danzig bis hinauf zur Memel den Deutschordensstaat. Die Reformation und die durch sie ausgelösten Umbrüche in Europa stellten den Deutschen Orden vor erhebliche Probleme. 1525 trat der Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg-Ansbach, zum protestantischen Glauben über und vollzog damit den Wandel des katholischen Ordenslandes Preußen zum ersten protestantischen Herzogtum Europas.
Udo Arnold, Professor i.R. der Universität Bonn, erklärt in seinem Vortrag die politischen Zusammenhänge, die den Ausschlag für den Konfessionswechsel gaben und erläutert die Folgen, die sich daraus für die spätere Geschichte des Ordens ergaben.