Gerda Taro und Robert Capa
16. März - 15. Mai

Bilder der Solidarität

Ausstellung – Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und Gerda Taro

In Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg…

Ausstellung – Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und Gerda Taro

In Erinnerung an den Spanischen Bürgerkrieg und den Tod der Fotojournalistin Gerda Taro vor 80 Jahren zeigt die von Benedikt Behrens (Hamburg) kuratierte Ausstellung überwiegend unbekannte Fotos aus dem Spanischen Bürgerkrieg. Nach dem Militärputsch in Spanien am 18. Juli 1936 gingen die beiden Fotografen Gerda Taro und Robert Capa nach Spanien, um den Bürgerkrieg zu dokumentieren. Sie fotografierten die Gräuel des Spanischen Bürgerkriegs von der republikanischen Seite für verschiedene internationale Zeitungen. Am 25. Juli 1937 wurde Gerda Taro während eines Angriffs der deutschen Legion Condor in Spanien von einem Panzer überrollt und verstarb. Die Bilder stammen aus dem Nachlass von Alfred Kantorowicz und Gerda Taro. Die Negative der gezeigten Fotos von Gerda Taro sind erst vor wenigen Jahren im Zusammenhang mit dem Wiederauffinden des legendären »mexikanischen Koffers« entdeckt worden.

05. April, 19:00 - 21:00

Normální autistický film / Normal Autistic Film

CZ-Film 2016, 92 Min., OmeU, Regie: Miroslav Janek
Der tschechische Dokumentarfilmer Miroslav Janek hat einen unverwechselbaren Blick auf die Welt und…

CZ-Film 2016, 92 Min., OmeU, Regie: Miroslav Janek
Der tschechische Dokumentarfilmer Miroslav Janek hat einen unverwechselbaren Blick auf die Welt und hält uns dazu an, das Phänomen Autismus nicht länger als medizinische Diagnose zu sehen, sondern als eine faszinierende, manchmal schwer zu verstehende Art zu denken. »Der [...] Film [...] stellt den üblichen Blick auf ein Handicap in Frage, das wir in der Regel als Ausdruck der Andersartigkeit wahrnehmen; in Janeks Verständnis wird die Andersartigkeit zu etwas Außerordentlichem« urteilte die Jury des Internationalen Dokumentarfilmfestivals Ji.hlava, die den Film zusammen mit FC Roma als besten tschechischen Dokumentarfilm des Jahres 2016 auszeichnete.
Der direkte, nachdenkliche Lukáš hat einen ausgeprägten Sinn für Humor, er mag Filme und schreibt eigene Drehbücher. Der Klaviervirtuose Denis komponiert anspruchsvolle klassische Musikstücke, er ist außerordentlich intelligent und belesen. Marjamka ist in der Lage, lange Geschichten auf Englisch zu erzählen, ihr unermüdlicher Bruder Ahmed wiederum ist ungewöhnlich freundlich. Fünf bewundernswerte Kinder, denen die Gesellschaft einvernehmlich das wenig schmeichelhafte Etikett »autistisch« verpasst hat.
Vor dem Film gibt es eine Einführung von Gaby Babić, der Festivaldirektorin von goEast, die das 17. Festival des mittel- und osteuropäischen Films und den tschechischen Länderfokus Czech Cinema Now! vorstellen wird. Weitere Informationen zum Programm ab Anfang April unter
www.filmfestival-goeast.de