Workshop zu den deutsch-polnischen Beziehungen im Film nach 1990

06. Mai
14:00 – 17:00

»Solange Welt bleibt Welt, kein Pole brüderlich es mit dem Deutschen hält?«

Die deutsch-polnische Nachbarschaft ist durch schwierige historische Erfahrungen geprägt, aber ist das Verhältnis auch heute dadurch beeinflusst? Hat der Beitritt Polens zur EU etwas bewegt? Das Thema des Workshops sind Kontakte zwischen Deutschen und Polen nach 1990 aus der Perspektive von Filmemachern. Betrachten Polen ihren westlichen Nachbar nur vom Standpunkt des Zweiten Weltkriegs? Wie nehmen Deutsche Polen wahr? Ist das Stereotyp von Polen als Autodiebe immer noch lebendig? Ist Polen ein fremdes und unbekanntes Land und Deutschland ein Land, wo Milch und Honig fließen? Anhand von Filmen polnischer und deutscher Regisseure, die in den letzten 30 Jahren entstanden sind, machen Teilnehmer des Workshops einen Versuch diese Fragen zu beantworten. Darüber hinaus werden sie sich mit der Rolle der medialen Bilder in der Gestaltung von Wissen und Vorstellungen über andere Nationen befassen. Der Workshop ist offen für Studierende und weitere Interessierte. Teilnahme kostenlos.

Referentin: Dr. Joanna Trajman, Institut für Internationale Studien, Lehrstuhl für Deutschlandforschung an der Universität Wroclaw

In Kooperation mit: Heinrich-Heine-Universität, Lehrstuhl für Geschichte und Kulturen Osteuropas Anmeldung: schlenker@g-h-h.de oder 0211-1699123

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