»Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluss«. Die Mann-Geschwister: auf den Spuren von Erika und Klaus

06. Juni
19:00 – 20:30

Szenische Lesung, Musik und Diskussion mit Ute Maria Lerner und Mark Weigel

Ein berühmtes Geschwisterpaar: Erika und Klaus Mann. Sie fühlten sich als Zwillinge – obwohl ein ganzes Jahr zwischen ihnen lag. Vieles war ihnen gemeinsam: beide waren Schriftsteller, Bohemiens und Antifaschisten. Beide emigrierten aus Deutschland auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Erika Mann schrieb Kriegs- und Reisereportagen, Kinderbücher und Theaterstücke und wurde die wichtigste Mitarbeiterin ihres Vaters Thomas. Ihr Bruder Klaus wurde mit Romanen, Theaterstücken, Erzählungen und Essays bekannt. Die Hauptfigur seines berühmtesten Romans »Mephisto« war an Gustav Gründgens, den ersten Ehemann von Erika angelehnt. Als Klaus sich 1949 das Leben nahm, wurde Erika die Verwalterin seines literarischen Nachlasses. Sie selbst starb 1969.

Zu den besonderen Gedenktagen – 50. Todestag von Erika und 70. Todestag von Klaus – erinnern Ute Maria Lerner und Mark Weigel in einer szenischen Lesung an die berühmten Geschwister.

In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

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