Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten

Elmer Kirchenburg im Morgengrauen
Quelle: Florin Besoiu
01. April
19:00 – 21:00

Film und Gespräch mit Florin Besoiu

Nach dem blutigen Ende der Ceauşescu-Diktatur im Jahr 1989 verließen rund 90.000 Siebenbürger Sachsen Rumänien und wanderten in die Bundesrepublik aus. Durch diesen Massenexodus wurden viele Dörfer der deutschsprachigen Minderheit stark entvölkert. Die Dörfer und Kirchenburgen, für die Siebenbürgen berühmt ist, sind heute vom Zerfall bedroht. 

Umso erstaunlicher, dass sich in den letzten Jahren mehrere Personen aus dem deutschsprachigen Raum dazu entschieden, sich wieder in den ehemaligen Städten und Dörfern der Siebenbürger Sachsen niederzulassen. Schweizer Restauratoren retten die Orgeln aus der Region und ein Handwerker aus Deutschland beteiligt sich an der Renovierung von Kirchenburgen und Häusern. Freiwillige revitalisieren einen Teil der Schmalspurbahn zwischen Hermannstadt und Agnetheln und Pensionsbetreiber ziehen Touristen aus der ganzen Welt an. Florin Besoiu stellt in seinem Film Einwanderer und Rückkehrer, aber auch junge Siebenbürger Sachsen, die das Land nie verlassen haben, in einfühlsamen Portraits vor und lässt sie ihre persönliche Erfolgsgeschichte erzählen.

In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen, Landesgruppe NRW

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