Heimatlos. Friedland und die langen Schatten von Krieg und Vertreibung

Quelle: privat, Wikipedia
20. März
19:00 – 21:00

Buchvorstellung mit Dr. Christopher Spatz 

Seit September 1945 wurde das karg ausgestattete "Grenzdurchgangslager Friedland" in Niedersachsen für Millionen von Menschen zum Ort des Neubeginns: Hier fanden Flüchtlinge und Vertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler aus den ehemals deutschen Ost- bzw. Siedlungsgebieten, später dann auch andere verfolgte und existenziell bedrohte Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt erste Aufnahme und Hilfe. Freud und Leid waren dabei stets eng benachbart: Verlust von Heimat, oft auch von Angehörigen und Freunden, und Gewinn von Freiheit und Sicherheit waren ineinander verwoben. Der Berliner Historiker Christopher Spatz hat die Geschichte des Lagers, aber auch viele bewegende menschliche Geschichten dort in seinem neuen Buch atmosphärisch dicht eingefangen. Er hat sie mit eindrucksvollen Bildern kombiniert, die der Fotograf Fritz Paul (1919-1998) in den ersten Nachkriegsjahren in Friedland angefertigt hat.

In Kooperation mit: Kulturreferat für Oberschlesien

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