Hranice práce / The Limits of Work

16. Januar
19:00 – 21:00

Tschechischer DokFilm am Mittwoch
CZ 2017, 71 Min., OmeU, Regie: Apolena 
Rychlíková

Gesetzwidrige Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne sind auch in Tschechien für viele Menschen tägliche Realität. Fast ein Fünftel der Beschäftigten arbeitet für einen Stundenlohn, der gerade für einen Becher Kaffee reicht. Die Journalistin Saša Uhlová probierte im Selbstversuch, wie sich dies anfühlt, und sie traf die Menschen, die auf die mies bezahlten Jobs angewiesen sind. Mit einer versteckten Kamera dokumentierte sie die Arbeit vor Ort. Saša Uhlová arbeitete einen Monat in einer Krankenhauswäscherei, einer Geflügelfabrik und an einer Supermarkt-Kasse sowie am Fließband und in der Abfallentsorgung. Überall wurde in Schichten gearbeitet, die Arbeit war hart, die Arbeitsbedingungen mies oder gesetzeswidrig. Und doch traf sie auf Menschen mit einem erstaunlichen Arbeitsethos, der häufig in persönlichen Zwangslagen begründet war. Der Film, der zum Zyklus »Český žurnál« gehört, wurde beim Internationalen Dokumentarfilmfestival Jihlava sowohl von der Jury und als auch von den Zuschauern als bester tschechischer Dokfilm 2017 geehrt. 

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Berlin

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