»Mir graut vor diesen Tagen und mir graut vor den Jahren, die kommen werden.« - Stefan Zweig im Ersten Weltkrieg

Foto: Trude Fleischmann
26. November
18:00 – 20:00

Kommentierte Lesung mit Andreas Bialas MdL, Peter Grabowski und Prof. Dr. Winfrid Halder
Veranstaltungsort: Stadtteilbibliothek Wuppertal Langerfeld, Schwelmer Str. 11, Wuppertal

Stefan Zweig (1881–1942) war im Sommer 1914 bereits ein profilierter Schriftsteller, Sohn eines wohlhabenden Wiener Elternhauses, hochgebildet, weitgereist mit Freunden in aller Welt. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges veränderte sein Leben grundlegend. Zwar meldete sich der 32-Jährige freiwillig zum Dienst in der k. u. k.-Armee und erhielt als »nicht feldverwendungsfähig« einen sicheren Posten im Kriegsarchiv. Dennoch teilte Zweig nie die ungehemmte Begeisterung, mit der gerade viele Intellektuelle den Kriegsbeginn begrüßten. Unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens wandelte sich Zweig zum entschiedenen Gegner militärischer Gewalt. 1917 stellte er sein aufsehenerregendes Antikriegsdrama »Jeremias« fertig. Stefan Zweigs Wendung zum Pazifismus wird mit Auszügen aus Briefen, Tagebüchern und anderen Texten, darunter »Jeremias«, nachvollziehbar gemacht.

Im Rahmen des Wuppertaler Literaturfestivals LangLese »Gegen Gewalt«
Weitere Infos: www.langlese.de

Zurück