Dichtung in unruhigen Zeiten. Junge Lyrik aus Krakau

Foto: Kuba Ociepa
14. Juni
19:00 – 21:00

Lesung und Gespräch mit Małgorzata Lebda und Michał Sobol
Zwar sind auch in Polen die Zeiten vorbei, in denen Dichter als geistige Führer der Nation galten. Dennoch besitzt die Lyrik als literarische Gattung immer noch einen hohen Stellenwert. Die UNESCO-Literaturstadt Krakau ist eine Stadt der Lyrik, die Stadt der Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz und Wisława Szymborska und anderer international bekannter Dichter. Małgorzata Lebda und Michał Sobol gehören zu denen, die diese Tradition lebendig halten. Woraus beziehen sie ihre Inspiration? Gibt es so etwas wie eine politische Verantwortung des Dichters? Und was bewirkt die Kraft der Sprache in Zeiten des Umbruchs und der Unruhe? Um diese und andere Fragen kreist das Gespräch mit zwei der derzeit interessantesten Vertretern der jungen polnischen Lyrik. Małgorzata Lebdas jüngster Gedichtband »Matecznik« wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Michał Sobol erhielt für seinen Band »Pulsary« den Zbigniew-Herbert-Preis.

Moderation: Michael Serrer, Literaturbüro NRW

In Kooperation mit: Polnisches Institut Düsseldorf

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