Taxi am Shabbat. Eine Reise zu den letzten Juden Osteuropas

Buchtitel; Verlag C.H. Beck
07. März
19:00 – 21:00

Lesung und Diskussion mit Eva Gruberová und Helmut Zeller
Eva Gruberová arbeitet als freie Journalistin und Filmautorin; sie ist Referentin in der KZ Gedenkstätte Dachau. Helmut Zeller leitet die Dachauer Redaktion der Süddeutschen Zeitung. 75 Jahre nach Beginn des Holocaust reisen beide an Orte, die vor dem Zweiten Weltkrieg Zentren des osteuropäischen Judentums waren und forschen nach, wie sich jüdisches Leben in sieben ehemals kommunistischen Ländern im Osten Europas nach 1945 entwickelt hat. Wurden Juden wieder in ihren Rechten anerkannt, ihr Eigentum restituiert und die Täter zur Rechenschaft gezogen? Verschwand der Antisemitismus oder wurde er verdrängt? Wie spielt sich jüdisches Leben heute ab in Krakau, Prag oder Budapest? Sie sprechen mit den letzten Überlebenden, mit Rabbinern, Gemeindevertretern, jüdischen Intellektuellen, Museumsgründern, Friedhofswärtern, mit den Heimkindern in Odessa und den Bewohnern von Altersheimen, sie erzählen von Lebenserfahrungen, Regimewechsel und ihren Folgen. Für die jüdischen Gemeinden in Osteuropa wird in Zukunft viel davon abhängen, ob sie in ihren Ländern einen würdigen Platz in der Erinnerungskultur eingeräumt bekommen und kompromisslose Akzeptanz.
In Kooperation mit: Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit Düsseldorf. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

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