Der Deutsche Orden und die Reformation

12. Oktober
19:00 – 21:00

Vortrag von Prof. Dr. Udo Arnold
Die römisch-katholische Gemeinschaft des Deutschen Ritterordens wurde 1190 zur Zeit der Kreuzzüge im Heiligen Land gegründet. Seit dem 13. Jahrhundert spielte der Orden im Ostseeraum eine wichtige Rolle. Dort gründete er auf einem Gebiet östlich von Thorn und Danzig bis hinauf zur Memel den Deutschordensstaat. Die Reformation und die durch sie ausgelösten Umbrüche in Europa stellten den Deutschen Orden vor erhebliche Probleme. 1525 trat der Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg-Ansbach, zum protestantischen Glauben über und vollzog damit den Wandel des katholischen Ordenslandes Preußen zum ersten protestantischen Herzogtum Europas.
Udo Arnold, Professor i.R. der Universität Bonn, erklärt in seinem Vortrag die politischen Zusammenhänge, die den Ausschlag für den Konfessionswechsel gaben und erläutert die Folgen, die sich daraus für die spätere Geschichte des Ordens ergaben.

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