20. Mai - 25. Juni

Kann Spuren von Heimat enthalten

AUSSTELLUNG

Essen und Kochen spielen für Identität und Kultur von jeher eine große Rolle. Über Jahrhunderte entwickelten die Deutschen, die im…

AUSSTELLUNG

Essen und Kochen spielen für Identität und Kultur von jeher eine große Rolle. Über Jahrhunderte entwickelten die Deutschen, die im östlichen Europa lebten, typische Gerichte wie Königsberger Klopse, Königsberger Marzipan, Süßspeisen mit Mohn oder Streusel aus Schlesien, böhmische Knödel und die Mehlspeisen aus der k.u.k.-Zeit. Viele dieser kulinarischen Genüsse sowie deren Hersteller haben nach Flucht und Vertreibung den Weg ins Nachkriegsdeutschland gefunden. 

Die Ausstellung hinterfragt, in welcher Weise kulinarisches Erbe zum Erhalt der Identität der Deutschen aus dem Baltikum, aus Ostpreußen, Pommern, Russland, Schlesien, Böhmen, Mähren, der Slowakei, Ungarn, Jugoslawien oder Rumänien beiträgt. Sie zeigt auf, wie die wirtschaftliche Entwicklung Nachkriegsdeutschlands auch von den wieder gegründeten Firmen der Vertriebenen und Aussiedler angeregt wurde.

Die Ausstellung wurde vom Haus des Deutschen Ostens HdO München entwickelt.

 

Im Anschluss an die Eröffnung findet um 19.00 Uhr ein kulinarischer Workshop in Kooperation mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen e. V. und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt. Anmeldung zum Workshop: Dr. Katja Schlenker, schlenker(æt)g-h-h.de, 0211-1699123

 

Laufzeit der Ausstellung: 20. Mai bis 26. Juni 2020