29. Januar - 15. März

Kirchenburgenlandschaft Siebenbürgen – Ein europäisches Kulturerbe

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Die Wanderausstellung wirft einen Blick auf die Kirchenburgen als eindrucksvollste architektonische Zeugnisse mittelalterlicher Architektur in Siebenbürgen (Rumänien). Sie wurde von der Stiftung Kirchenburgen, die unter der gemeinsamen Schirmherrschaft des rumänischen Staatspräsidenten Klaus Johannis und des deutschen Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier für den Erhalt des kirchlichen Kulturerbes steht, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, der Evangelische Kirche A. B. in Rumänien und der Technischen Universität Berlin entwickelt. Die Ausstellung informiert auf 24 farbigen Text- und Bildtafeln über die Geschichte der Kirchenburgen und verweist auf die aktuellen Initiativen, die sich vor Ort bemühen, die Kirchenburgenlandschaft zu erhalten und für den Tourismus zugänglich zu machen. Ungefähr 150 Kirchenburgen und Wehrkirchen sind erhalten. Erst sieben von ihnen gehören heute zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

29. Januar - 15. März

Das Tobsdorfer Chorgestühl und seine Restaurierung - Siebenbürgische Chorgestühle des Meisters Johannes Reychmut aus Schäßburg

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch…

AUSSTELLUNG

Eröffnung: 29. Januar, 19 Uhr

Am Anfang stand ein Fund 2009 in Siebenbürgen, im Kreis Hermannstadt/Sibiu in Tobsdorf (heute: rumänisch Dupuș, ungarisch Táblás). Ein Bretterhaufen in einer Kirche, ein in mehrere Dutzend Einzelteile zerlegtes gotisches Chorgestühl aus Tobsdorf. Der Studiengang Konservierung und Restaurierung von Möbeln und Holzobjekten an der Hochschule für Wissenschaft und Kunst in Hildesheim, die enge Kontakte zu Siebenbürgen pflegt, nahm sich nach Absprache mit der rumänischen Denkmalpflege und der Evangelischen Kirche dieses Objekts an. Acht Jahre der Erforschung, Dokumentation und Restaurierung folgten. Die Ausstellung, die von Master-Absolventinnen, Studierenden und dem Werkstattleiter konzipiert wurde, zeigt auf erfrischende Weise in Tafeln und Kurzfilmen die komplizierte Restaurierung des siebenbürgischen Chorgestühls aus dem Jahre 1537. Gezeigt wird auch eine originalgetreu nachgebaute Stalle (Sitzabteil). 

Laufzeit der Ausstellung: 30. Januar bis 15. März 2020

In Kooperation mit: Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

30. Januar, 19:45 - 20:30

Zwischen den Fronten. Kriegstagebücher von Gerhard Nebel

Lesung mit Michael Zeller

Dieser Aushilfslehrer habe »ein wenig Feuer und einen erfrischenden Windstoß von Anarchie« in die Schule gebracht – so…

Lesung mit Michael Zeller

Dieser Aushilfslehrer habe »ein wenig Feuer und einen erfrischenden Windstoß von Anarchie« in die Schule gebracht – so erinnerte sich viel später Heinrich Böll an seine Begegnung als Schüler mit Gerhard Nebel (1903–1974). Dieser unterrichtete 1936/37 für kurze Zeit am damaligen Kölner Kaiser-Wilhelm-Gymnasium Alte Sprachen und Sport. Da war Nebel schon mehrfach angeeckt, ein erklärter Nazigegner. Später zur Wehrmacht einberufen, wurde der vielsprachige Nebel als Dolmetscher eingesetzt, so im besetzten Paris, wo er zum Kreis um Ernst Jünger gehörte – bis die nächste Strafversetzung erfolgte. In seinen Tagebüchern richtete er einen schonungslosen Blick auf die Realität des Krieges und den Charakter des NS-Regimes.

Michael Zeller, Gerhard Nebels Wuppertaler Schriftstellerkollege, stellt dessen lange Zeit zu Unrecht vergessenen Kriegstagebücher vor, die er 2010 neu herausgegeben hat.