Die Hände meines Vaters

Foto: Verlag Droemer
10. Oktober
19:00 – 21:00

Lesung und Gespräch mit Irina Scherbakowa

Viele kennen Irina Scherbakowa als mutige Mitgründerin und Aktivistin der Menschenrechtsorganisation »Memorial«. Vielfach im Konflikt mit der russischen Regierung, bemüht sich »Memorial« bis heute nicht zuletzt darum, an die Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen während der Existenz der Sowjetunion zu erinnern. In ihrem neuen Buch richtet die 1949 geborene Historikerin und Germanistin den Blick vor allem auf die Geschichte ihrer eigenen Familie – mit der ihr eigenen Offenheit und Rückhaltlosigkeit. So wird diese Familie zu einem bewegenden, oft auch beklemmenden Beispiel für Hoffnungen und Chancen, welche das kommunistische Experiment seit 1917 vermeintlich barg, zugleich aber auch für Illusionen, Ängste und Mitschuld. Scherbakowas eng mit der Geschichte der Sowjetunion verflochtene Familiengeschichte führt zugleich mitten hinein in Mentalitäten und (geschichts-)politische Kontroversen Russlands in der Gegenwart.

In Kooperation mit: Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V. DGO

 

 

Zurück