»Und die Sehnsucht singt mich zur Ruh‘«

Selma Meerbaum-Eisinger
02. Februar
19:00 – 21:00

Lesung mit Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger

Als Selma Meerbaum-Eisinger 1942 mit nur 18 Jahren im Zwangsarbeiterlager Michailowka starb, hinterließ sie 57 Gedichte. Diese gelangen auf verschlungenen Wegen nach Israel, erst 1980 wurden sie in Deutschland veröffentlicht und machten die Dichterin einem großen Publikum bekannt. In ihren zarten, oft melancholischen Gedichten thematisiert Selma Meerbaum-Eisinger ihre unerwiderte Liebe zu einem Freund, aber auch die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur und Lebensfreude. Ihre Lyrik gehört heute neben den Werken von Rose Ausländer und Paul Celan zum literarischen Vermächtnis der deutsch-jüdischen Kultur in der Bukowina.

Die Düsseldorfer Autoren Pamela Granderath und Frank Schablewski lesen Gedichte aus dem Werk von Selma Meerbaum-Eisinger.

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