Aktuelle Informationen zu Öffnungszeiten, Besuchsmöglichkeiten sowie Ausstellungs- und Veranstaltungsangeboten des GHH

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucherinnen und Besucher des Gerhart-Hauptmann-Hauses,

 

wir freuen uns, dass wir Ihnen nach den durch die Corona-Pandemie bedingten Wochen der Schließung unseres Hauses wieder  allerdings vorläufig noch eingeschränkte – Bildungsangebote machen können. Dabei gelten gemäß den Vorgaben der zuständigen Behörden strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Näheres dazu finden Sie unten. Wir bitten um Verständnis dafür, dass sich angesichts der sich teilweise rasch wechselnden Vorgaben auch kurzfristig Änderungen ergeben können. Insbesondere zu unseren vorläufigen Öffnungszeiten bitten wir Sie die jeweils aktuellen Mitteilungen in unseren elektronischen Medien zu beachten. Selbstverständlich sind auch telefonische Rückfragen unter 0211/1699111 möglich oder solche per E-mail unter info(æt)g-h-h.de.

 

Einige der seit dem Schließungsbeschluß ausgefallenen Veranstaltungen werden mit neuen Terminen nachgeholt. Voraussichtlich wird dies nach der Sommerferienzeit möglich sein. Da momentan eine verläßliche Terminplanung noch immer schwierig ist, bitten wir Sie auch diesbezüglich die jeweils aktuellen Mitteilungen in unseren Medien zu beachten.

 

In der Zwischenzeit haben wir eine Sonderausgabe unseres West-Ost-Journals erarbeitet, die Ihnen als Zusatzangebot beziehungsweise kleiner Ersatz für die ausgefallenen Veranstaltungen dienen soll. Die Inhaber eines Abonnements erhalten die Ausgabe demnächst zugeschickt. Elektronisch steht sie wie üblich auch auf unserer Internetseite zur Verfügung.

 

Ein Besuch der Ausstellung „Kann Spuren von Heimat enthalten. Eine Ausstellung des Hauses des Deutschen Ostens (München) über Essen und Trinken, Identität und Integration der Deutschen des östlichen Europa“ ist am 19. Mai 2020 von 17 bis 19 Uhr, am 20. Mai 2020 von 10 bis 12 Uhr möglich. Ab Montag, dem 25. Mai 2020, ist die Ausstellung von Montag bis Donnerstag jeweils von 10 bis 12 Uhr zugänglich. Grundsätzlich muß dazu eine Voranmeldung per Telefon (0211/1699111) oder e-mail (info(æt)g-h-h.de) erfolgen. Leider können bis auf Weiteres jeweils nur zwei Personen Zutritt zum Ausstellungsraum erhalten, die dann eine Stunde Zeit zur Besichtigung haben. Sie erhalten bei Ihrer Anmeldung einen konkreten Termin für Ihre Ausstellungsbesichtigung.

Wir bemühen uns um die Realisierung wenigstens eines Teils des ursprünglich vorgesehenen Begleitprogramms der Ausstellung. Bitte beachten Sie auch dazu die aktuellen Mitteilungen in unseren Medien.

 

Unsere Bibliothek öffnet wieder ab Montag, dem 25. Mai 2020. Vorläufig gelten neue Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, jeweils 10 bis 12 Uhr. Aufgrund der besonderen Zugangsbedingungen ist auch für den Besuch der Bibliothek eine Voranmeldung zwingend erforderlich. Bitte wenden Sie sich vorab telefonisch (0211/1699130) oder per e-mail an unser Bibliotheksteam.

 

Ab 01. Juni 2020 beginnt auch wieder unser Veranstaltungsprogramm – jedoch gelten auch hier bis auf Weiteres besondere Einschränkungen und Regeln. Insbesondere besteht zur Wahrung der Abstandsregeln nur ein stark eingeschränktes Platzangebot in unseren Veranstaltungsräumlichkeiten. Dies wird eine Voranmeldung vor Ihrem Besuch zwingend erforderlich machen.

Wir freuen uns sehr, dass wir zunächst mit unseren Kooperationspartnern immerhin einen Teil der ursprünglich geplanten Veranstaltungen der Düsseldorfer Literaturtage 2020 durchführen können. Über das aktuelle Programm informieren Sie sich bitte auf der Internetseite der Literaturtage (https://www.literaturbuero-nrw.de/programm/duesseldorfer-literaturtage). Dort finden Sie auch alle notwendigen Angaben zur unbedingt erforderlichen Anmeldung für die Veranstaltungen.

 

Eingeschränkt ist auch wieder die Nutzung von unseren Räumlichkeiten durch Dritte möglich. Interessenten wenden sich bitte an Herrn Lask (0211/1699118 oder lask(æt)g-h-h.de).

 

Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen mit Ihnen in unserem Haus!

Das Team des Gerhart-Hauptmann-Hauses

Veranstaltungen

20. Mai - 25. Juni

Kann Spuren von Heimat enthalten

AUSSTELLUNG

Essen und Kochen spielen für Identität und Kultur von jeher eine große Rolle. Über Jahrhunderte entwickelten die Deutschen, die im…

AUSSTELLUNG

Essen und Kochen spielen für Identität und Kultur von jeher eine große Rolle. Über Jahrhunderte entwickelten die Deutschen, die im östlichen Europa lebten, typische Gerichte wie Königsberger Klopse, Königsberger Marzipan, Süßspeisen mit Mohn oder Streusel aus Schlesien, böhmische Knödel und die Mehlspeisen aus der k.u.k.-Zeit. Viele dieser kulinarischen Genüsse sowie deren Hersteller haben nach Flucht und Vertreibung den Weg ins Nachkriegsdeutschland gefunden. 

Die Ausstellung hinterfragt, in welcher Weise kulinarisches Erbe zum Erhalt der Identität der Deutschen aus dem Baltikum, aus Ostpreußen, Pommern, Russland, Schlesien, Böhmen, Mähren, der Slowakei, Ungarn, Jugoslawien oder Rumänien beiträgt. Sie zeigt auf, wie die wirtschaftliche Entwicklung Nachkriegsdeutschlands auch von den wieder gegründeten Firmen der Vertriebenen und Aussiedler angeregt wurde.

Die Ausstellung wurde vom Haus des Deutschen Ostens HdO München entwickelt.

 

Im Anschluss an die Eröffnung findet um 19.00 Uhr ein kulinarischer Workshop in Kooperation mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen e. V. und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt. Anmeldung zum Workshop: Dr. Katja Schlenker, schlenker(æt)g-h-h.de, 0211-1699123

 

Laufzeit der Ausstellung: 20. Mai bis 26. Juni 2020

09. Juni, 19:00 - 20:30

Und morgen eine neue Welt

Buchvorstellung mit Tilmann Röhrig
Zeitlebens ist Friedrich Engels ein Mann voller Widersprüche. Er ist Gelehrter und Frauenheld, Revolutionär und Fabrikant. Erfolgreich führt er die Fabrik seines Vaters in England und ist dennoch einer der großen Vordenker des Kommunismus. Für Karl Marx war er nicht nur enger Freund und Impulsgeber, sondern auch unverzichtbarer Mäzen. Durch die Irin Mary Burns lernt Friedrich Engels das elende Leben der Arbeiter kennen – und findet in ihr die Liebe seines Lebens. Tilman Röhrig fächert in dieser Romanbiographie die entscheidenden Jahre im Leben Friedrich Engels auf, dessen Geburtstag sich im Jahr 2020 zum 200. Mal jährt. Der Bestsellerautor und ausgebildete Schauspieler Tilman Röhrig erhielt für sein literarisches Werk unter anderen den Großen Rheinischen Kulturpreis.

 

Moderation: Michael Serrer, Leiter des Literaturbüros NRW

 

In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

 

Im Rahmen der Düsseldorfer Literaturtage

 

Bitte beachten Sie bzgl. Anmeldeverfahren sowie Abstands- und Hygieneregeln die Hinweise auf unserer Website.

 

 

17. Juni, 19:00 - 20:30

Der Ofensetzer

Lesung und Gespräch mit Christian AhnsehL
Christian Ahnsehl erzählt in seinem ersten Roman »Der Ofensetzer« von einem Jugendlichen, der ins Visier der…

Lesung und Gespräch mit Christian AhnsehL
Christian Ahnsehl erzählt in seinem ersten Roman »Der Ofensetzer« von einem Jugendlichen, der ins Visier der Staatssicherheit gerät. Diese Erfahrung machte auch Ahnsehl selbst. Als 15jähriger rekrutierte ihn die Staatssicherheit der DDR zum IM. Der Vater in der SED, die Mutter in der Kirche, Konflikte als Jugendlicher waren vorprogrammiert. Im Sommer 1985 schreibt Ahnsehl – im Roman Tom – mit Farbe an die Wand seiner Schule: »Steht auf. Wacht. Auf. Befreit Euch. Ich will leben.« Ein Zwischenfall, der ihn zum Opfer macht. Nach neun Monaten hört er mit seiner Tätigkeit als IM auf.

Seine DDR-Vergangenheit holt Ahnsehl später wieder ein – auch über die Stasi-Akte samt Verpflichtungserklärung. Ahnsehls viel gelobter Roman ist nicht einfach nur ein Bericht, Erklärungs- oder Rechtfertigungsversuch der eigenen Vergangenheit. Er fragt neu, wer Opfer und wer Täter ist.

 

Christian Ahnsehl, 1970 in Greifswald geboren, wuchs im Rostocker Neubaugebiet Lütten Klein auf. Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule absolvierte er eine Maurerlehre und arbeitete bis 1989 als Hausmeister und Lagerarbeiter. Danach fuhr er als Musiker auf Kreuzfahrtschiffen zur See, machte nebenbei das Abitur, um anschließend Geschichte, Politik und Philosophie zu studieren. Bereits in der NDR-Dokumentation »Die Stasi im Kinderzimmer« von 2019 gehörte Ahnsehl zu den Protagonisten.

 

 

In Kooperation mit: Düsseldorfer Appell/Respekt und Mut

 

Bitte beachten Sie bzgl. Anmeldeverfahren sowie Abstands- und Hygieneregeln die Hinweise auf unserer Website.

20. Juni, 10:00 - 15:00

Familienforschung für Einsteiger

Seminar mit Margarete Polok
Die Geschichte der eigenen Familie zu erforschen ist ein spannendes Hobby. Doch wie fängt man an? Wo kann man Unterlagen…

Seminar mit Margarete Polok
Die Geschichte der eigenen Familie zu erforschen ist ein spannendes Hobby. Doch wie fängt man an? Wo kann man Unterlagen finden? Welche praktischen Hilfsmittel gibt es?

Der Kurs richtet sich an Anfänger, die ihre Familiengeschichte erforschen möchten. Vorgestellt werden die wichtigsten Arbeitsschritte bei der Suche nach den eigenen Vorfahren. Dazu zählen die unterschiedlichen Quellenarten für die Familienforschung (u. a. Kirchenbücher, Personenstandsregister, Bürgerbücher) sowie Recherchemöglichkeiten in Archiven, Bibliotheken und im Internet. Für Familienforscher, deren Vorfahren aus Schlesien, Ost- und Westpreußen oder Pommern stammen, gibt es Tipps für die Recherche in Polen. Darüber hinaus erfahren Sie etwas über Namensforschung zu Familiennamen, Wappen- sowie Schriftenkunde und erhalten einen Überblick über Computerprogramme für die Erstellung von Familienstammbäumen, genealogische Vereine und weiterführende Literatur.

Anmeldeschluss: 15. Juni 2020, Kosten: 15,00 €, Anmeldung: VHS Düsseldorf, Veranstaltungsnummer U130600

Veranstaltungsort: Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, Düsseldorf

Weitere Informationen: Margarete Polok, polok@g-h-h.de, 0211-1699129