Bitte beachten: Am Donnerstag, den 8. September schließt die Bibiothek bereits um 17.00 Uhr

Veranstaltungen

Roma – eine schwer fassbare Minderheit. Für die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gibt es keine Daten. 1948 zählten sie in Bosnien offiziell 442 Personen, Ort unbekannt.
25. August - 22. September

Gesichter Bosniens

Fotografien von Erika Groth-Schmachtenberger aus den Jahren 1935 und 1938
Eine Ausstellung

  • Eröffnung: 25.08. um 17.00 Uhr, Ausstellungsraum
  • Einführung:…

Fotografien von Erika Groth-Schmachtenberger aus den Jahren 1935 und 1938
Eine Ausstellung

  • Eröffnung: 25.08. um 17.00 Uhr, Ausstellungsraum
  • Einführung: Jozo Džambo (Kurator), München und
    Jadranka Gradac (2. Vorsitzende von Matica hrvatska für das Ruhrgebiet e.V.)
  • Musik:    Ljubica Cedo, Wuppertal

Als die Fotografin Erika Groth-Schmachtenberger zwischen 1935 und 1938 nach Bosnien-Herzegowina reiste, kam sie in ein Land, das damals für den Tourismus kaum erschlossen war. Bosnien-Herzegowina war vorwiegend ein agrarisches Land mit hohem Analphabetismus und nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie Bestandteil des entstandenen Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, später Jugoslawien genannt.

Groth-Schmachtenberger (1906–1992) war eine Bildberichterstatterin, deren Interesse den Menschen in ihrem sozialen Umfeld galt – vorwiegend im ländlichen Raum – auf dem Feld und im Haus, beim Ausüben von Bräuchen, Handwerk und Gewerbe. Auf konzentrierte, unverwechselbare Weise nahm sie ihre Motive in den Blick. Die Fotografien spiegeln unspektakulär die Lebenswirklichkeit einer verschwundenen Welt wider und scheinen zeitlos zu sein. Viele ihrer Bilder werden immer wieder in Ausstellungen in ganz Europa gezeigt. 2016 jährt sich der Geburtstag der Bildberichterstatterin Erika Groth-Schmachtenberger zum
110. Mal.

Die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus zeigt eine Auswahl originaler Fotografien der »Gesichter Bosniens«, zusammengestellt von Jozo Džambo, München, und in Kooperation mit dem kroatischen Familienkreis München und Matica hrvatska für das Ruhrgebiet e.V.

Das Europäische Parlament in Straßburg
01. September

Studienfahrt zum Europäischen Parlament nach Straßburg

Bitte beachten: Die Anmeldefrist endet bereits am  5. September 2016.
Sie finden sie unter Studienreisen detailliert beschrieben.

Bitte beachten: Die Anmeldefrist endet bereits am  5. September 2016.
Sie finden sie unter Studienreisen detailliert beschrieben.

"Die Schlacht von Königgrätz am 3. Juli 1866", Gemälde von Georg Bleibtreu
01. September, 19:30 - 21:30

Die Habsburgermonarchie und der Krieg von 1866

»Oesterreich todtwundt; Rußland unversöhnt …, Preußen – Herr in Deutschland«  
Vortrag von Prof. Dr. Matthias Stickler (Julius-Maximilians-Universität…

»Oesterreich todtwundt; Rußland unversöhnt …, Preußen – Herr in Deutschland«  
Vortrag von Prof. Dr. Matthias Stickler (Julius-Maximilians-Universität Würzburg)

Am 3. Juli 1866 siegte in der Schlacht von Königgrätz die preußische Armee über Österreich. Dieser Sieg sollte weitreichende Folgen für Deutschland und Europa haben. Nach der Auflösung des Deutschen Bundes konnte Preußen seine Vormachtstellung ausbauen und mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches 1871 endgültig festigen. Für die Habsburgmonarchie bedeutete die Niederlage einen tiefen Einschnitt in ihrer Geschichte. Prof. Dr. Matthias Stickler stellt in seinem Vortrag die Folgen der Schlacht von Königgrätz dar.

Carol I. von Rumänien (Quelle: Wikipedia)
06. September - 08. September

Deutsch-Rumänischer Kulturverein ATHENEUM e.V. Düsseldorf lädt ein

Anlässlich des 150. Jubiläums der Gründung der Rumänischen Dynastie durch König Carl I. gedenkt der Deutsch-Rumänische Kulturverein ATHENEUM e.V.…

Anlässlich des 150. Jubiläums der Gründung der Rumänischen Dynastie durch König Carl I. gedenkt der Deutsch-Rumänische Kulturverein ATHENEUM e.V. Düsseldorf in einem Festakt einer Epoche der wirtschaftlichen und kulturellen Blüte Rumäniens auf nationaler und internationaler Ebene. Gleichzeitig werden mit Veranstaltungen zwei Titanen der rumänischen Kultur gefeiert: der Bildhauer Constantin Brâncuşi, der vor 140 Jahren geboren wurde, und der Komponist George Enescu, der vor 115 Jahren die »I. Rumänische Rhapsodie« komponierte. Die Veranstaltungen finden vom 6. bis 8. September im Goethe-Museum, in der »Halle am Wasserturm« - Areal Böhler, in Schloss Benrath sowie im Robert-Schumann-Saal statt.

Nähere Informationen finden Sie unter:http://www.atheneum-duesseldorf.com/september-2016/

Natascha Janovskaja
07. September, 19:00 - 21:00

In Russland Juden, in Deutschland Russen

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«    
Vortrag von Diplom-Pädagogin Natascha Janovskaja (Düsseldorf) 

»Wir waren dort Menschen zweiter Klasse«, so…

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«    
Vortrag von Diplom-Pädagogin Natascha Janovskaja (Düsseldorf) 

»Wir waren dort Menschen zweiter Klasse«, so Natascha Janovskaja, die als Tochter einer jüdischen Familie im ukrainischen Nemirow geboren wurde. Mit »dort« meint sie die Sowjetunion, wo das Leben der jüdischen Bevölkerung – entgegen der staatlichen Verlautbarungen – von Repressionen geprägt war. Die Möglichkeiten zum Studium für Juden waren streng reglementiert, der Zugang zu passenden Stellen nur über gute Kontakte und die Parteimitgliedschaft möglich.
Nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 verließen viele Menschen mit jüdischen Wurzeln das Land. Natascha Janovskaja kam nach Nordrhein-Westfalen. Hier stieß sie immer wieder auf das gleiche Vorurteil: »In Russland waren wir Juden, in Deutschland gelten wir als Russen.« Natascha Janovskaja stellt in ihrem Vortrag dar, wie jüdische Einwanderer ihre Ankunft in Nordrhein-Westfalen erlebten und wie ihr Leben in der Sowjetunion ausgesehen hatte.

09. September, 19:00 - 21:00

Der Kerl hat mehr Ideen als wir alle

Zum 175. Geburtstag von Antonín Dvořák
Konzert mit Iris Marie Kotzian (Sopran) und Markus Lafleur (Klavier)

Am 8. September 1841 wurde der Komponist…

Zum 175. Geburtstag von Antonín Dvořák
Konzert mit Iris Marie Kotzian (Sopran) und Markus Lafleur (Klavier)

Am 8. September 1841 wurde der Komponist Antonín Dvořák in Nelahozeves geboren. Aus bescheidenen Anfängen als Bratschist in Kaffeehäusern und Gastwirtschaften machte Dvořák eine Weltkarriere, die ihn nach Prag und New York und wieder zurück nach Prag führte. Wir erinnern anlässlich seines 175. Geburtstages an den großen tschechischen Meister. Die Sopranistin Iris Marie Kotzian singt, am Klavier begleitet von dem Pianisten Markus Lafleur, Lieder von Antonín Dvořák. Zum Programm gehören auch Werke von Modest Mussorgsky und Robert Schumann.

In Kooperation mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Adam Krzemiński ©Karolina Sobel
10. September, 11:00 - 13:00

Bilanz und Ausblick im Kontext des geeinten Europas

25 Jahre Nachbarschaftsvertrag zwischen Polen und Deutschland.
Gespräch mit Dr. Adam Krzemiński und Dr. Andrzej Kaluza

Am 17. Juni 1991…

25 Jahre Nachbarschaftsvertrag zwischen Polen und Deutschland.
Gespräch mit Dr. Adam Krzemiński und Dr. Andrzej Kaluza

Am 17. Juni 1991 unterzeichneten Helmut Kohl und Jan Bielecki den Deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag. 46 Jahre nach Kriegsende war dies ein wichtiger Meilenstein in der gemeinsamen Geschichte der beiden Staaten und im Versöhnungsprozess zwischen Polen und Deutschen. In einem Podiumsgespräch blicken Adam Krzemiński und Andrzej Kaluza auf die wechselvollen Beziehungen zwischen den beiden Völkern zurück und beleuchten das heutige Verhältnis der Nachbarn in einer von Krisen erschütterten Europäischen Union.  

Adam Krzemiński ist einer der profiliertesten Deutschlandkenner in Polen und zugleich seit vielen Jahren eine der wichtigsten Stimmen im polnisch-deutschen Dialog. Der studierte Germanist ist seit 1973 Redakteur von Polityka, dem einflussreichsten politischen Wochenmagazin in Polen. Sein Gesprächspartner ist der Germanist und Politikwissenschaftler Andrzej Kaluza, der als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt tätig ist.

In Kooperation mit: Adalbertus-Werk e.V. Bildungswerk der Danziger Katholiken

Günter Grass ©Tim Jelonnek
13. September, 08:45 - 20:00

Das Niegehörte sichtbar machen

Tagesexkursion zum West-preußischen Landesmuseum   
Die Bildwelten des Günter Grass (1927 Danzig – 2015 Lübeck)

In einer Sonderausstellung präsentiert…

Tagesexkursion zum West-preußischen Landesmuseum   
Die Bildwelten des Günter Grass (1927 Danzig – 2015 Lübeck)

In einer Sonderausstellung präsentiert das Westpreußische Landesmuseum Günter Grass als bildenden Künstler. Im Fokus steht dabei das Zusammenwirken der literarischen, grafischen und bildhauerischen Arbeit des Schriftstellers. Neben druckgrafischen Werken und Aquarellen zeigt die Ausstellung auch Skulpturen, Werkpläne und Manuskriptblätter. Die vielfältigen Exponate veranschaulichen die Arbeitsweise des mehrfachbegabten Günter Grass. Deutlich wird hier die gegenseitige Befruchtung von Zeichnen und Schreiben, die sich immer wieder in den Arbeiten des Schriftstellers findet.

Teilnahmekosten: 10 €, plus Fahrtkosten (ca. 10,00 €)
Anmeldeschluss: 08.09.2016
Treffpunkt: Hauptbahnhof »Servicepoint«, 8.45 Uhr (pünktlich) Abfahrt 9.06 Uhr;
Fahrkosten werden vor Fahrtbeginn auf die Teilnehmer umgelegt (Gruppenticket Schöner-Tag-NRW/VRS-Gruppenticket)
Anmeldung: Tel.: 0211-16991-13

Das »Transeamus« ist nur ein Beispiel für das immaterielle »Gepäck«, das schlesische und andere Christen im Zuge von Flucht und Vertreibung mit in die Aufnahmeregionen in Westdeutschland gebracht haben.
14. September, 19:00 - 21:00

Transeamus

Zur Aufnahme katholischer Flüchtlinge und Vertriebener im Erzbistum Köln nach 1945  
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Samerski

2,1 Millionen Flüchtlinge…

Zur Aufnahme katholischer Flüchtlinge und Vertriebener im Erzbistum Köln nach 1945  
Vortrag von Prof. Dr. Stefan Samerski

2,1 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene kamen nach 1945 in das neugegründete Nordrhein-Westfalen. Diese Menschen galt es unter schwierigsten Bedingungen der Nachkriegszeit in die Gesellschaft aufzunehmen. Neben dem Staat spielten auch die evangelische und katholische Kirche eine wichtige Rolle bei dieser Integration. Prof. Dr. Stefan Samerski zeichnet in seinem Vortrag die Problematik der Integration von Flüchtlingen und Vertriebenen in die kirchlichen Strukturen exemplarisch anhand des Erzbistums Köln nach.

15. September - 11. November

Pilsener Momente

Texte und Fotografien der Stadtschreiberin von Pilsen 2015 Wolftraud de Concini
Ausstellung

Die westböhmische Metropole Pilsen war im Jahr 2015…

Texte und Fotografien der Stadtschreiberin von Pilsen 2015 Wolftraud de Concini
Ausstellung

Die westböhmische Metropole Pilsen war im Jahr 2015 Kulturhauptstadt Europas. Die in Italien lebende Publizistin mit böhmischen Wurzeln, Wolftraud de Concini, berichtete mehrere Monate als Stadtschreiberin auf ihrem Blog über Ereignisse und Gesehenes in Pilsen. Während ihres Aufenthalts 2015 entstanden auch die Texte und Fotografien, die im Gerhart-Hauptmann-Haus präsentiert werden.

Darunter auch Bilder von der  Installation in der Georgskirche in Luková: Der junge tschechische Designer Jakub Hadrava erinnert in diesem Gotteshaus, das inzwischen weltweit als »Geisterkirche« bekannt ist, mit 32 sitzenden und hockenden Figuren aus mit Gips durchtränkten Stoffen an die ehemaligen, bei Kriegsende ausgesiedelten deutschsprachigen Einwohner des Dorfes im Nordwesten von Pilsen.

In Kooperation mit: Deutsches Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein, München

Gustav Freytag, porträtiert von Karl Stauffer-Bern, 1886–1887
15. September, 19:00 - 21:00

Zum 200. Geburtstag von Gustav Freytag (1816–1895)

Die schwierige Erinnerung an einen deutschen Erfolgsschriftsteller
Buchvorstellung und Gespräch mit Bernt Ture von zur Mühlen

Vor 200 Jahren, am 13.…

Die schwierige Erinnerung an einen deutschen Erfolgsschriftsteller
Buchvorstellung und Gespräch mit Bernt Ture von zur Mühlen

Vor 200 Jahren, am 13. Juli 1816, wurde Gustav Freytag geboren. Der Arztsohn aus dem oberschlesischen Städtchen Kreuzburg studierte an der Universität Breslau Philologie und Geschichte. Als die angestrebte akademische Karriere scheiterte, engagierte sich Freytag daraufhin als Journalist und Publizist. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans »Soll und Haben« 1855 wurde Freytag einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller seiner Zeit. Doch so populär er zu Lebzeiten und darüber hinaus war, so weitgehend vergessen scheint er heute. Der Literaturwissenschaftler Bernt Ture von zur Mühlen hat die erste umfassende Biographie über Gustav Freytag veröffentlicht und stellt diese und die Person Gustav Freytags vor.

In Kooperation mit: Literaturbüro NRW

16. September, 19:00 - 21:00

2xHeimat

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«   
Theateraufführung mit Theater Aparte, Witten

Integration ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um die…

Veranstaltungsreihe »70 Jahre NRW«   
Theateraufführung mit Theater Aparte, Witten

Integration ist ein wichtiges Stichwort, wenn es um die Erfolgsgeschichte Nordrhein-Westfalens geht. Kein anderes Bundesland hat so viele erzwungene und freiwillige Migranten aufgenommen, kaum eines hat eine solche kulturelle Vielfalt zu bieten. Dass Integration nicht immer gradlinig und einfach erfolgt, davon können allerdings auch viele ein Lied singen. In dem Theaterstück »2xHeimat« von Beate Albrecht nimmt das Theater Aparte aus Witten auf humorvolle Weise die Suche nach Heimat von Russen und Deutschen aufs Korn.
Bei einem Kochduell treffen Nadja aus Russland und Doris aus Süddeutschland aufeinander. Beide haben dasselbe Ziel: Das ausgelobte Preisgeld von 2.000 Euro zu gewinnen. Ansonsten eint sie auf den ersten Blick rein gar nichts. Im Gegenteil – sie hegen und pflegen die bekannten Vorurteile gegenüber Fremden. Das würde auch gar nicht auffallen, müssten sie nicht den letzten freien Tisch miteinander teilen. Nun geht es hoch her, bis die beiden feststellen, dass sie gar nicht so verschieden sind.

Antonín Brousek © Marie Brousek
20. September, 19:00 - 21:00

Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán

Über Jaroslav Hašek
Lesung und Gespräch mit dem Übersetzer Antonín Brousek 

Jaroslav Hašek war nicht nur der Autor des weltberühmten Romans »Die…

Über Jaroslav Hašek
Lesung und Gespräch mit dem Übersetzer Antonín Brousek 

Jaroslav Hašek war nicht nur der Autor des weltberühmten Romans »Die Abenteuer des guten Soldaten Švejk«. Als der unangepasste, sich allen Konventionen widersetzende Autor im Jahr 1923 mit 39 Jahren starb, hinterließ er neben dem unvollendeten Roman auch 1.500 Texte mit Kurzprosa: Feuilletons, politische Kommentare, vor allem aber hinreißende Geschichten. In diesen zehn bis fünfzehn Seiten langen Texten ist der eigentliche Autor Hašek zu entdecken, der die tschechische Erzählkunst bis in die Gegenwart hinein entscheidend beeinflusst hat. Nach seiner großartigen Neuübersetzung des Švejk hat Antonín Brousek nun die allerbesten Kurzgeschichten von Hašek zusammengestellt und für den Reclam Verlag ins Deutsche übertragen. Einige von ihnen stellt er in Lesung und Gespräch vor.

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Berlin

21. September, 19:00 - 21:00

Milujte své nepřátele / Liebet Eure Feinde

Reihe: Tschechische DokFilme am Mittwoch
CZ 2005, 78 min, OmU, Regie: Tomáš Škrdlant

Moderation: Simona Binkova, Tschechisches Zentrum…

Reihe: Tschechische DokFilme am Mittwoch
CZ 2005, 78 min, OmU, Regie: Tomáš Škrdlant

Moderation: Simona Binkova, Tschechisches Zentrum Düsseldorf/Berlin

In seinem Dokumentarfilm zeichnet Regisseur Tomáš Škrdlant das Leben und Wirken des tschechischen Humanisten Přemysl Pitter und seiner Lebensgefährtin Olga Fierz nach, die während des Zweiten Weltkrieges und in der Zeit danach mehr als  800 jüdische und deutsche Kinder vor dem Tod retteten.
Nach der deutschen Besetzung der Tschechoslowakei 1939 nahm Pitter in dem von ihm gegründeten Prager Kinderheim auch jüdische Kinder auf und bewahrte sie so vor der Deportation. Gleich nach Kriegsende errichtete er weitere Heime für jüdische Kinder, die aus Konzentrationslagern befreit worden waren. Später gewährte er auch deutschen Kindern Zuflucht, die er aus Internierungslagern für Deutsche rettete. Nicht nur für die durch den Krieg traumatisierten Kinder war es zunächst schwer vorstellbar, in diesen Heimen miteinander zu leben und zu lernen. Auch die tschechische Umwelt reagierte mit Argwohn und Misstrauen auf das Engagement von Přemysl Pitter und Olga Fierz, die tschechischen Behörden begannen sie zu verfolgen, so dass sie 1950 in die Bundesrepublik Deutschland, später in die Schweiz emigrierten. Für die Kinder aus seinen Heimen jedoch war die Begegnung mit den beiden, mit ihrer Menschlichkeit und ihren pazifistischen Idealen prägend. Einige von ihnen erinnern sich vor der Filmkamera noch nach vielen Jahren mit viel Wärme an ihre beiden Retter.

In Kooperation mit: Tschechisches Zentrum Berlin

Gartenpavillon im Wohnhaus Adenauers
22. September, 08:40 - 20:00

Auf Adenauers Wegen von Rhöndorf nach Bad Godesberg

Tagesexkursion    
70 Jahre Nordrhein-Westfalen 

Nordrhein-Westfalen feiert Geburtstag! An der Wiege des neuen Landes stand 1946 auch der spätere…

Tagesexkursion    
70 Jahre Nordrhein-Westfalen 

Nordrhein-Westfalen feiert Geburtstag! An der Wiege des neuen Landes stand 1946 auch der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer. Auf Adenauers Wegen geht es zu einigen Stationen in der frühen Geschichte Nordrhein-Westfalens. Nach einem Besuch im Wohnhaus des Bundeskanzlers in Rhöndorf mit einer speziellen Führung zu Adenauers Rolle in Nordrhein-Westfalen geht es weiter mit der Fähre von Niederdollendorf nach Bad Godesberg. Die »Diplomatenstadt« war nicht nur Schauplatz verschiedener historischer Ereignisse, die Bedeutung für die Politik der Nachkriegszeit erlangten, sie diente auch als Kulisse für mancherlei informelle Begegnungen der Politiker jener Zeit. Nach einer Stadtbesichtigung wird die Fahrt mit einem Glas Wein und rheinischen Spezialitäten an einem authentischen Ort aus Adenauers Leben abgerundet.

  • Teilnahmekosten: 27,00 €, plus Fahrkosten (ca. 10,00 €)
  • Anmeldeschluss: 19.09.2016
  • Treffpunkt: Hauptbahnhof »Servicepoint«, 8.40 Uhr (pünktlich) Abfahrt 8.58 Uhr; Fahrkosten werden vor Fahrtbeginn auf die Teilnehmer umgelegt (Gruppenticket Schöner-Tag-NRW/VRS-Gruppenticket)
  • Anmeldung über die VHS Düsseldorf, Info unter 0211-899-4150http://www.duesseldorf.de/vhs/service/an_und_abmeldung.shtml

In Kooperation mit: VHS Düsseldorf

22. September, 19:00 - 21:00

Gesichter Bosniens

Finissage

Finissage